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Die Müllwerker fahren 538 Kilo Abfall pro Kopf und Jahr weg.
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Die Müllwerker fahren 538 Kilo Abfall pro Kopf und Jahr weg.

Was in die Tonne kommt

  • Olaf Velte
    VonOlaf Velte
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Hochtaunus Die Kreisbewohner sind fleißige Sammler und Trenner / Abfallbilanz 2010

Zum Neujahrsmorgen gehört auch der Müll einer schlaflosen Nacht. Angekokelte Feuerwerksreste und Verpackungen bedecken Bürgersteige und Gassen. Eine Ausnahmesituation. Denn die meiste Zeit des Jahres präsentieren sich die Gehwege und Plätze im Hochtaunuskreis weitgehend müllfrei. Der Abfallwirtschaft sei Dank. Vor wenigen Tagen haben das Hessische Amt für Umwelt und das Statistisches Landesamt die Abfallmengenbilanz 2010 vorgestellt.

Im gesamten Bundesland wurden in diesem Zeitraum rund 5,7 Millionen Tonnen Haus- und Gewerbemüll entsorgt. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2008 habe sich die Menge kaum verändert, heißt es. Was die 226?681 Hochtaunus-Bewohner an den Straßenrand gestellt haben, ist im Detail aufgelistet. Unter den sogenannten Siedlungsabfällen summieren sich Haus- und Sperrmüll, Bio- und verwertbarer Abfall. Die Gesamtmenge betrug 122?024 Tonnen – je Einwohner 538 Kilogramm. Übertroffen wird dieses Pro-Kopf-Aufkommen nur in Groß-Gerau und Maintal. Die zwischen Grävenwiesbach und Steinbach regelmäßig geleerten Hausmülltonnen enthielten im vergangenen Jahr 49?325 Tonnen Unrat. Darunter auch Bioabfälle – separate Biotonnen gibt es kreisweit nur in Kronberg.

Jeder Bürger versenkte demnach 218 Kilo in der grauen Tonne – zwölf Kilo weniger als die Nachbarn im Main-Taunus-Kreis. Am fleißigsten – so die Bilanz der Rhein-Main Abfall GmbH – entsorgten die Königsteiner mit 276 Kilo pro Kopf, gefolgt von den Bad Homburgern (251 Kilo). Schlusslicht im Ranking war der Grävenwiesbacher mit 146 eingetonnten Kilo. Als emsigste Sperrmüllsammler entpuppten sich die Friedrichsdorfer, die mit 57 Kilo pro Einwohner zu dem Kreisvolumen von 8?625 Tonnen beitrugen.

Daneben belegen die Zahlen, wie gut das Sammeln und Trennen im Hochtaunus funktioniert: Jeder Bürger hat rund 100 Kilo verwertbarer Abfälle – Altpapier, Metall, Holz, Elektrogeräte – getrennt erfasst. Ein Spitzenwert, der nur von den Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis übertroffen wird.

Als Generalentsorger beziffert die Rhein-Main Abfall GmbH den Wertstoffanteil im Hochtaunuskreis mit 39,6 Prozent.

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