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Streusalz
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Streusalz

Friedrichsdorf

Teures Schneechaos

Friedrichsdorfs Haushalt weist schon ein dickes Defizit aus. Und jetzt muss die Stadt für den Winterdienst auch noch doppelt so viel berappen wie ursprünglich eingeplant.

Von Anton J. Seib

Der harte Winter mit Dauerfrost und Schneehöhen bis 50 Zentimeter ist Friedrichsdorf teuer zu stehen gekommen. 360000 Euro hatte die Stadt für den Winterdienst im vergangenen Jahr bereitgestellt. Doch die Planungen wurden weit überschritten, jetzt müssen weitere rund 331 000 Euro aufgebracht werden.

„Der Winter hat uns richtig erwischt“, so die Reaktion des ersten Stadtrats Norbert Fischer (CDU). Allein im November und Dezember habe die Stadt 130000 Euro für den Winterdienst zahlen müssen. 196 Tonnen Streusalz und 166 Tonnen Splitt wurden auf die Straßen gestreut, rund doppelt so viel wie in normalen Wintern.

Zugespitzt hatte sich die Lage vor Weihnachten, als die 25 Arbeiter im Bauhof der Schneemassen nicht mehr Herr wurden. „Alles was laufen konnte, war auf den Beinen“, so Fischer. Aber das reichte nicht. Dreizehn Landwirte und externe Fachfirmen halfen aus – das kostete rund 201000 Euro. Besonders auf der früheren Bundesstraße von Köppern über Friedrichsdorf nach Bad Homburg, die zur Gemeindestraße umgewidmet wurde, sorgte die vereiste Fahrbahn für Gefahr.

Aber auch innerstädtische Straßen waren längere Zeit unpassierbar. „Das darf nicht mehr passieren“, betont Fischer. Deshalb erarbeite die Stadt ein neues Winterdienstkonzept, in dem Dienstleistungen von Landwirten und privaten Räumdiensten festgeschrieben werden sollen. Ein zweites Räumfahrzeug will Fischer möglichst nicht anschaffen. „Das steht die meiste Zeit in der Garage und kostet Geld“, so der Stadtrat. Weiter aufgestockt werden sollen die Salzvorräte. Dabei setzt die Stadt verstärkt auf Feuchtsalz. Eine erste Lieferung ist am Donnerstag eingetroffen. Fischer: „Das bleibt liegen und wird nicht gleich wieder weggeweht.“

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