1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus

Vom Tennis im Taunus

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andrea Herzig

Kommentare

Saalburgpreis und Saalburg-Förderpreis für Geschichts- und Heimatpflege sind auf der Saalburg feierlich überreicht worden. Und das neue Jahrbuch des Kreises ist da.

Der Geschichtswissenschaftler Konrad Schneider hat auf der Saalburg den diesjährigen Saalburgpreis für Geschichts- und Heimatpflege erhalten. Die Laudatio hielt Klaus Eiler, Professor an der Uni Frankfurt. Der Förderpreis zum Saalburgpreis, der besondere Nachwuchs- und Projektleistungen im Bereich der Geschichte und Heimatpflege auszeichnet, ging an die Projektgruppe „Stolpersteine für Usingen“. In der Gruppe arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Christian-Wirth-Schule und der Konrad-Lorenz-Schule zusammen. Mirjam Andres nahm als Projektleiterin den Preis entgegen. Die Laudatio hielt Angelika Rieber, die Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus und Expertin zur Geschichte der Juden der Region.

Bei der Veranstaltung in der Fabrica der Saalburg wurde auch der neue Band des Jahrbuchs des Kreises vorgestellt. Landrat Ulrich Krebs präsentierte den 25. Band der Reihe. Das Jahrbuch hat das Schwerpunktthema „Kur und Fremdenverkehr“. Das im 19. Jahrhundert aufblühende Kurwesen prägte die Geschichte des Taunus und seiner Kur- und Badeorte entscheidend. 37 Autoren schildern unter anderem, wie anfangs mit „Quell-Wasser-Duschen“ im Grünen experimentiert wurde. Tourismusfördernd war immer die Homburger Spielbank, die vor 175 Jahren gegründet wurde. Auch wie der Tennis in den Taunus kam, wird im Jahrbuch geschildert.

Das Jahrbuch ist für 14,80 Euro im Buchhandel oder im Bürgerinfoservice des Landratsamtes in Bad Homburg, Ludwig-Erhard-Anlage, erhältlich.

Auch interessant

Kommentare