1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus

Taunusbahn bleibt überfüllt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Jeden Werktagmorgen sind die Waggons der von Grävenwiesbach nach Frankfurt fahrenden Taunusbahn rappelvoll. Und daran ändert sich vorerst auch nichts.

Jeden Werktagmorgen sind die Waggons der von Grävenwiesbach nach Frankfurt fahrenden Taunusbahn rappelvoll. Pendler und Schüler konkurrieren um die Sitze in der zweiten Klasse, während die rund 50 Sitze in den Erste-Klasse-Abteilen zumindest theoretisch leer bleiben. In Wahrheit okkupieren die Schüler die erste Klasse, damit sie nicht stehen müssen. Das werde in der Regel vom Bahnbetreiber geduldet, hieß es im Verkehrsausschuss des Kreises.

Damit in der kreiseigenen Taunusbahn alle legal sitzen können, forderte die SPD schon 2009 mehr Platz für die zweite Klasse. Das sei aber "aus Kosten-Nutzen-Sicht unbefriedigend", antwortete Kreis-Verkehrsmanager Arne Behrens vor dem Ausschuss. Denn eine Halbierung der ersten Klasse stelle eine Tarifänderung dar, für die der Kreis rund 90000 Euro im Jahr an den RMV zahlen müsste. Es sei mangels Fahrzeugen auch nicht möglich, morgens zusätzliche Züge einzusetzen. Und längere Züge scheiterten an der unzureichenden Länge der Bahnsteige.

Also "wird die Fortführung des aktuellen Zustandes empfohlen", heißt es in der Mitteilung des Kreises. Besserung sei ab dem Jahre 2014 in Sicht, wenn ein neuer Vertrag über den Zugverkehr auf der Taunusbahn fällig werde. (nes)

Auch interessant

Kommentare