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Die neue "Fabrica" in der Saalburg.
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Die neue "Fabrica" in der Saalburg.

Saalburg-Programm

Mit der Taschenlampe in die Römerzeit

Das Römer-Kastell Saalburg hat sein neues Programm vorgestellt. Es zielt vor allem auf die kleinen Besucher. Ein Dauerägernis bleibt der Mangel an Parkplätzen.

Ein römischer Markt, Erzählungen eines Kastell-Soldaten, römische Kochkunst und das beliebte Bogenschießen für Kinder: Das uns mehr gibt es dieses Jahr in der Saalburg auf der Höhe zwischen Bad Homburg und Wehrheim. Das Museum ist täglich zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet. Im März öffnet es bis 18 Uhr.

Die Veranstaltungssaison beginnt am 4. März, berichteten Kastelldirektor Egon Schallmayer und sein Stellvertreter Carsten Amrhein gestern. Zuerst geht es mit der Taschenlampe in die Römerzeit: Wer sich bis zum 18. Februar anmeldet, kann erfahren, wie die Römer vor 1800 Jahren das Kastell erleuchteten.

Die erste größere Sonderausstellung beginnt am 25. April im neuen Fabrica-Gebäude. Sie heißt "Generationes - die Soldaten Roms" und erläutert, wie sich die Waffen und die Ausrüstung der Soldaten im Laufe von vier Jahrhunderten veränderten. Es gibt Filmszenen, Abbildungen, Originalfunde und Ausrüstungsteile zum Ausprobieren.

Vor 2000 Jahren besiegte Arminius die von Varus geführten Römer bei Kalkriese. Was damals geschah, wird in der Saalburg eine Vortragsreihe erläutern. Am 22. März redet Hartmut Leppin über die Römer und Germanen vor der Varusschlacht, am 26. April spricht Frank Ausbüttel über Arminius und am 8. November erläutert Egon Schallmayer die Folgen der Varusschlacht.

Handwerkermarkt am 7. Juni

Auf großes Publikum hofft das 15-köpfige Kern-Team und die Schar der 30 Honorarkräfte bei den Aktionstagen. Am 7. Juni gibt es an den Streifenhäusern einen römischen Handwerkermarkt. Im ehemaligen Lagerdorf kann man Schmieden, Drechslern, Schustern, Töpfern und Webern zuschauen. Am 5. Juli zeigen Darsteller, wie die Römer Brot buken und Käse herstellten. Eine Spezialistengruppe berichtet über ihre Experimente mit Wein-Amphoren. Den militärischen Alltag der Soldaten demonstriert die 15-köpfige Darstellergruppe Legio Octavia Augusta am 6. September.

Die Eintrittspreise wurden leicht erhöht. Erwachsene zahlen jetzt fünf Euro, Kinder drei. Das Museum braucht das Geld, denn das Land Hessen hat bisher stets nur etwa die Hälfte der Betriebskosten von rund 1,2 Millionen Euro pro Jahr getragen. Etwa 38 000 Besucher liefen 2008 durch die Saalburg, zwölf Prozent weniger als 2007.

Sobald die vom Land für 3,7 Millionen gebauten Ausstellungsgebäude komplett ausgestattet sind, will das Museumsteam auch größere Veranstaltungen organisieren. Bisher stoßen sie auch wegen der nur 250 vorhandenen Auto-Stellplätze an Grenzen. Weitere Plätze müsse man zum Beispiel an der alten Straße nach Obernhain schaffen, so Schallmayer. (nes)

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