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Synagogen im Hessenpark

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Hochtaunus Vortrag beleuchtet Geschichte und Gegenwart

Die Historisch-Archäologische Gesellschaft Frankfurt widmet sich in einem Vortrag den beiden hessischen Synagogen, die im Freilichtmuseum Hessenpark bei Neu-Anspach wieder aufgebaut worden sind.

Um 1925 lebte etwa ein Drittel der hessischen Juden in Dörfern und Kleinstädten. Sie waren geachtete Bürger und lebten in enger Nachbarschaft mit der christlichen Bevölkerung.

Unter dem Nazi-Regime wurden die jüdischen Menschen verfolgt, vertrieben, verschleppt und ermordet. Im Hessenpark stehen – deutschlandweit einzigartig – zwei ehemalige hessische Landsynagogen: aus Nentershausen und aus Groß-Umstadt.

Beide Gebäude präsentieren im Museumskontext das Leben der Juden auf dem Land bis zur Zeit des Faschismus. Warum die ehemaligen Synagogen jedoch im Freilichtmuseum und nicht an ihrem Erbauungsort stehen und warum die eine originaltypisch eingerichtet ist und die andere gegenwärtig als Ausstellungsgebäude genutzt wird, das will Bernadette Gorsler in ihrem Vortrag beleuchten.

Er findet am Mittwoch, 16. Januar, um 18 Uhr in Frankfurt im Haus Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248 statt. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. (prop.)

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