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Die Bebauung des Südcampus ist nicht gefährdet.
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Die Bebauung des Südcampus ist nicht gefährdet.

Bad Homburg Südcampus

Südcampus nicht in Gefahr

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Das Jahr 2016 wird für den Baubeginn angepeilt. Zwei bis drei Jahre werden die Arbeiten dauern, die Investitionssumme wird im dreistelligen Millionenbereich liegen.

Holger Fritzel hatte seinen Rückzug aus dem Ober-Eschbacher Ortsbeirat vor allem mit der langwierigen Diskussion um die geplante Bebauung des Südcampus‘ begründet. Eine Angst trieb ihn dabei besonders um: Dass der Beschluss, die Bruttogeschossfläche des künftigen Baugebiets um noch einmal 1000 Quadratmeter zu verringern, den Investor zu einem Ausstieg aus dem Projekt bewegen könnte. Dem widerspricht der Gesellschafter des Investors, Peter G. Neumann, nun entschieden.

„Wir können damit leben“, so die einfache Antwort des Mannes von Rock Capital, einem Unternehmen aus München. Vor allem ist Neumann froh, dass mit dem Beschluss des Ortsbeirats endlich eine der letzten Hürden genommen worden sei. „Die Diskussion zieht sich ja nun schon einige Jahre hin, so langsam musste da mal eine Entscheidung fallen“, sagt er. Nun warte man die Bauausschusssitzung und die nächste Stadtverordnetenversammlung ab. Sind dort die Beschlüsse gefasst, könne man das Jahr 2016 für den Baubeginn anpeilen. Zwei bis drei Jahre werden die Arbeiten dauern, die Investitionssumme wird im dreistelligen Millionenbereich liegen.

Chance auf günstigen Wohnraum vertan

Der Befürchtung, das Projekt stehe vor dem Aus, tritt Neumann damit entgegen. Es habe schon vor geraumer Zeit mehrere Gesprächsrunden mit der Stadtpolitik gegeben. Dabei habe man zwar stets den Wunsch geäußert, nicht unter 53 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche zu kommen. Allerdings habe auch damals schon im Raum gestanden, dass die Fläche leicht unter diesem Wert liegen könne. „An 1000 Quadratmetern werden wir es jetzt sicher nicht scheitern lassen“, so der Geschäftsführende Gesellschafter.

Verwundert ist er trotzdem. Zum einen darüber, dass mit der reduzierten Bruttogeschossfläche eine Chance auf günstigen Wohnraum vertan wurde. „Uns werden, sollte die Reduzierung durchkommen, bis zu zehn Wohnungen fehlen“, meint Neumann. Sowohl die Baukosten als auch die späteren Kaufpreise werden damit natürlich höher. Anfragen, so Neumann, gebe es aber genügend.

Zum anderen sind ihm die Motive der langwierigen Diskussion – gerade im Ortsbeirat – nicht geheuer. Er vermutet Wahlkampf dahinter. „Wir sind immer allen Wünschen entgegengekommen und haben die Pläne angepasst, trotzdem wurde weiter kritisiert“, sagt er vor allem in Richtung der CDU. Die habe jetzt einen „Prestigeerfolg“ errungen. „Was das allerdings bringen soll, weiß ich nicht“, stellt . Neumann fest.

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