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Stollen auf dem Prüfstand

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Von: Andreas Hartmann

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Karl-Ernst Schmalz, ausgebildeter Stollenprüfer, kam gestern eigens nach Bad Homburg.
Karl-Ernst Schmalz, ausgebildeter Stollenprüfer, kam gestern eigens nach Bad Homburg. © Rolf Oeser

Karl-Ernst Schmalz testet, wie das Weihnachtsgebäck der Bäcker aus Main- und Hochtaunus schmeckt.

Karl-Ernst Schmalz kennt sich aus mit Backwerk. Aktuell reist er im Auftrag des Bäckerhandwerks kreuz und quer durch die Republik und testet Stollen. Der Westfale ist einer von deutschlandweit nur drei offiziellen Prüfern, die das können. Gestern war er zu Gast in der Taunus-Sparkasse im Kurhaus und unterzog dort 33 Weihnachtsstollen aus insgesamt elf Betrieben im Main- und Hochtaunuskreis einer strengen Prüfung. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um selbst zu kosten.

Schmalz’ Ergebnis: Ausgezeichnet! 14 der Backwerke holten sich, wie Dimitri Mayer, Jurist beim ausrichtenden Kreishandwerkerschaft berichtet, die volle Punktzahl. Darunter waren auch so exotische Sorten wie ein Bora-Bora-Stollen, ein veganer Vollwertstollen, oder ein Pflaumenstollen. „Mein Favorit war Cranberry-Aprikose“, sagt Mayer. „Sehr gut“ bewertet wurden zwei Stollen der Bäckerei Müller (Oberursel), einer von Peter Neuhaus (Kelkheim), zwei von Otto Ernst (Neu-Anspach), zwei vom Café Waldschmitt (Schmitten), gleich fünf vom Königsteiner Backparadies Hees, einer von Raimund Dorn (Kelkheim) und einer von „Rolf’s Backstubb“ (Friedrichsdorf).

Im Februar kommt Schmalz übrigens wieder: Dann wird er Brötchen testen.

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