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Sterne weisen den Weg

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Von: Torsten Weigelt

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Weihnachtsmarkt am Schloss.
Weihnachtsmarkt am Schloss. © ROLF OESER

Weihnachtsmarkt, Eisbahn, Almstadl: Die einzelnen Orte der Weihnachtsstadt werde erstmals optisch miteinander verbunden. Der Weihnachtsmarkt beginnt am Samstag.

Weihnachtsmarkt, Eisbahn, Almstadl – bislang existierten die Attraktionen der Bad Homburger Weihnachtsstadt eher neben- als miteinander. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Erstmals wird ein Sternenpfad die Veranstaltungsorte Schloss, Kurhaus und Kurpark optisch miteinander verbinden.

„Die Menschen sollen die ganze Weihnachtsstadt entdecken“, wünscht sich die Leiterin des Stadtmarketings, Nina Gerlach. Große goldfarbene Sterne an den Türen und Schaufenstern der Geschäfte in Bad Homburgs Einkaufsmeile Louisenstraße weisen den Weg vom Weihnachtsmarkt am Landgrafenschloss zum Stadl vor dem Kurhaus. Jeder Stern werde mit einem anderen Sinnspruch, Zitat oder Gedicht versehen, die zum Nachdenken oder Schmunzeln anregen sollen, kündigt Gerlach an.

Vom hinteren Ausgang des Kurhauses verläuft der Sternenpfad weiter in den Kurhausgarten und quer durch den Kurpark zur Eisbahn am Kaiser-Wilhelms-Bad. Die Sterne auf diesem Teil der Strecke werden ein Märchen erzählen. Um welches es sich handelt, will Nina Gerlach aber noch nicht verraten.

Der Weihnachtsmarkt am Schloss öffnet am kommenden Samstag, 27. November, seine Pforten. Dazu erklingt um 17 Uhr das große Stadtgeläut. Insgesamt 59 Stände werden sich vom Schlossplatz bis in den inneren Schlosshof reihen, kündigt Eberhard Schmidt-Gronenberg vom Veranstalter, der Aktionsgemeinschaft Bad Homburg, an.

Der Weihnachtsmarkt wird an allen vier Adventswochenenden jeweils samstags und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet sein. Eine Attraktion ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Figuren aus Holz. Für die jüngsten Besucher wird eine kleine Dampfeisenbahn ihre Runden um das Bad Homburger Wahrzeichen, den Weißen Turm, ziehen.

Nicht ganz unumstritten ist der Almstadl vor dem Kurhaus, der ebenfalls von der Aktionsgemeinschaft organisiert wird. Bei „Alpen-Beats“ und „Hüttengaudi“ vermisst mancher angestammte Bad Homburger das weihnachtliche Flair. Auch im Stadtparlament wurde bereits Kritik geübt.

Eberhard Schmidt-Gronenberg räumt ein, dass der Stadl „eine spezielle Form von Weihnachten“ ist. Allerdings gibt es offenbar genug Menschen, die ihren Spaß daran haben. Im vorigen Jahr zog der Stadl laut Veranstalter 15 000 Besucher an.

Aus Sicht von Schmidt-Gronenberg ist der Stadl vor dem Kurhaus inmitten der geschäftigen Louisenstraße auch „gut aufgehoben“. Zumal in der Adventszeit ein kleines Weihnachtsdorf die Almhütte umgibt. Darüber hinaus gibt es samstags ab 14 Uhr ein spezielles Programm für Kinder mit Kasperle, Puppentheater oder einer Zaubershow.

Weihnachtsdorf und Almstadl sind bis zum 23. Dezember täglich ab 11 Uhr geöffnet, der Stadl auch noch über Weihnachten hinaus bis einschließlich Silvester. Mit Ausnahme der Silvesterparty ist der Eintritt zu den Almstadl-Veranstaltungen frei.

Eine weitere Attraktion für die kleinen Besucher ist das Weihnachtsmärchen der Volksbühne: „Der Zauberer von Oz“ wird am 14., 17. und 18. Dezember jeweils um 15 Uhr im Kurtheater aufgeführt. Der Eintritt kostet 8,50 Euro.

Die Bad Homburger Stadtbusse können an allen vier Adventssamstagen kostenlos genutzt werden. Alle Veranstaltungen im Internet unter weihnachtsstadt-bad-homburg.de.

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