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Wahlurne

Bürgermeisterwahl

Überraschte Bewerber in Steinbach

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Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl haben nur wenige in dieser Form erwartet. Nun gehen Steffen Bonk (CDU) und Moritz Kletzka (SPD) in die zweite Runde.

Große Überraschung bei Gewinnern und Verlierern – so lässt sich die Stimmung am Tag nach der ersten Runde der Bürgermeisterwahl in Steinbach zusammenfassen. Er sei „überwältigt“, kommentiert Steffen Bonk (CDU) sein Ergebnis von 45,2 Prozent, das ihn zum Favoriten für die Stichwahl am 7. April, macht. Acht größere Aktionen und reichlich Haustürbesuche seien bis dahin geplant, kündigt CDU-Chef Jonny Kumar an. Punkten will Bonk dabei mit seiner Verwaltungserfahrung – seit acht Jahren arbeitet er im Steinbacher Rathaus. Dass er bislang nicht in der Stadt lebe, sei bei den Wählern durchaus ein Thema, räumt Bonk ein und verspricht, für den Fall seiner Wahl mit seiner Lebensgefährtin nach Steinbach zu ziehen.

Mit einem dicken Smiley und drei Ausrufezeichen hinter dem Wort „Stichwahl“ kommentiert SPD-Kandidat Moritz Kletzka auf Facebook sein Ergebnis von 35,7 Prozent. In den kommenden beiden Wochen würden „die Karten neu gemischt“, glaubt der 26-Jährige.

Ob er mit einer Wahlempfehlung des Koalitionspartners FDP rechnen kann, ist noch offen. Darüber werde man am Donnerstagabend entscheiden, teilte Astrid Gemke mit. Sie war als Kandidatin der Freien Demokraten am Sonntag mit enttäuschenden 19,1 Prozent aus dem Bürgermeisterrennen ausgeschieden. Eine Erklärung dafür habe sie noch nicht, sagte Gemke, das Ergebnis hinterlasse bei ihr ein „Riesenfragezeichen“. Schließlich ist die FDP die stärkste Partei in Steinbach – und hat mit Stefan Naas in den vergangenen zehn Jahren auch den Rathauschef gestellt. Naas ist Anfang 2019 als Abgeordneter in den Landtag gewechselt. 

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