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Hochtaunus

Stefan Naas will nach Wiesbaden

  • Torsten Weigelt
    vonTorsten Weigelt
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Steinbachs Bürgermeister bewirbt sich für den hessischen Landtag. Das sorgt in der Hochtaunus-FDP für Gerangel um einen guten Platz auf der Landesliste.

Durch seine Kritik an den Plänen für einen neuen Frankfurter Stadtteil ist Stefan Naas (FDP) in den vergangenen Wochen über den Hochtaunuskreis hinaus bekannt geworden. Der 43-Jährige kämpft um die Eigenständigkeit Steinbachs, der Stadt, in der er aufgewachsen und vor neun Jahren zum Bürgermeister gewählt worden ist.

Nun ist allerdings bekannt geworden, dass Naas möglicherweise nicht mehr lange Rathauschef der 10 500-Einwohner-Kommune sein wird: In einem Brief an seine örtlichen Parteifreunde bekundet er sein Interesse an einer Kandidatur für den kommenden Landtag, der Anfang 2019 gewählt wird. Was wiederum den Kreisverband der FDP in Schwierigkeiten bringt: Denn Frank Blechschmidt, derzeit der Vertreter der Hochtaunus-FDP in Wiesbaden, möchte seinerseits erneut antreten.

Blechschmidt, der bereits von 2009 bis 2014 Mitglied des Landtags war, ist erst im Mai für den ausgeschiedenen Ex-Fraktionschef Florian Rentsch nachgerückt. „Ich bin kein Abgeordneter auf Abruf“, sagte er nun im Gespräch mit der FR. Und er habe auch Signale aus der Partei, dass seine Kandidatur für die Landesliste nicht chancenlos sein werde.

Beim Landesparteitag im November könnte es also zum Duell der beiden Hochtaunus-Bewerber kommen. Denn dass zwei Kandidaten aus dem gleichen Landkreis auf aussichtsreichen Listenplätzen landen, erscheint sehr unwahrscheinlich.

Der Kreisvorstand der Hochtaunus-FDP hat derweil seine Wahl schon getroffen – für Stefan Naas. Wie der Vorsitzende Philipp Herbold bestätigt, hat das Gremium den 43-Jährigen ebenso einstimmig als ihren Spitzenkandidaten für den Landesparteitag vorgeschlagen wie als Direktkandidaten für den Wahlkreis 24 (Oberursel, Steinbach, Schmitten, Kronberg, Königstein, Weilrod).

Für den Wahlkreis 23, zu dem die Kreisstadt Bad Homburg gehört, empfiehlt der Vorstand die Kreistagsabgeordnete Ulrike Schmidt. Frank Blechschmidt, der sich ebenfalls dafür interessiert hatte, kündigte nun an, er werde bei der Mitgliederversammlung im August auf eine Kampfkandidatur gegen Schmidt verzichten. Er wolle sich auf die Landesliste konzentrieren.

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