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KISS-Programm

Sprachtest für Vierjährige

Der Hochtaunuskreis will nicht ruhen, bis jedes Kinder im Alter zwischen vier und viereinhalb Jahren auf Sprachstörungen untersucht worden ist.

Der Hochtaunuskreis will nicht ruhen, bis jedes Kinder im Alter zwischen vier und viereinhalb Jahren auf Sprachstörungen untersucht worden ist. Das soll in spätestens drei Jahren der Fall sein, kündigt Landrat Ulrich Krebs (CDU) an. Ziel des KISS-Programms (Kinder-Sprach-Screening) des Hessischen Sozialministeriums sei es, Sprachentwicklungen und Deutschkenntnisse festzustellen, um rechtzeitig die "richtige Förderung oder Therapie beginnen zu können".

Dazu schwärmen jetzt "Sprachexperten" in alle Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet aus, um die Erzieherinnen vor Ort für die Durchführung standardisierter Tests zu schulen. Die Expertinnen seien 14 Logopädinnen, Sprachheillehrerinnen und niedergelassene Sprachtherapeutinnen, die dafür ausgebildet worden seien, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt.

Die ersten Daten liegen bereits vor, Ergebnisse werden aber noch nicht genannt. Sieben Einrichtungen haben ihre Erfassungsbögen abgegeben, in zehn weiteren sind laut Krebs die Schulungen abgeschlossen. Aus den gewonnenen Daten sollen die Sprachexperten des Kreisgesundheitsamtes ein Profil erstellen und über die Förderung eines jeden Kindes entscheiden. Dafür sei die Kindertageseinrichtung zuständig, die Eltern sollen für weitere Förderung sensibilisiert werden.

Hauptbestandteil des Screenings ist ein Test, der 15 Minuten dauere und "Spontansprache, Artikulation und Wortschatz sowie Wort- und Satzgrammatik umfasst". Zusätzlich sollen Eltern und Erzieherinnen die sprachliche Entwicklung der Kinder per Fragebogen beurteilen. Das Screening gilt für alle Kinder, unabhängig davon, ob sie einen Zuwanderungshintergrund haben oder nicht. (jüs)

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