Schulen

Sprache mehr fördern

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Der Kreisausschuss hat den neuen Schulentwicklungsplan vorgelegt. Der sieht unter anderem vor, an einer Grundschule in Bad Homburg eine Abteilung für Sprachheilförderung einzurichten.

Der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises hat den Schulentwicklungsplan für die Jahre 2019 bis 2024 verabschiedet.

Als Kernelemente der künftigen Schullandschaft bezeichnet der Kreis in einer Mitteilung zum einen, dass die Maria-Scholz-Schule in Bad Homburg von einer Grundschule mit Förderschulzweig zu einer Grundschule mit einer Abteilung für Sprachheilförderung umorganisiert werde. Die Sprachheilklassen für die Jahrgänge 5 und 6 sollen dann wegfallen.

Außerdem im Fokus steht den Angaben zufolge, die Zusammenarbeit der allgemeinbildenden Schulen mit den beruflichen Schulen zu intensivieren. Dazu ist ein Pilotprojekt in Oberursel geplant: Die Erich-Kästner-Schule soll zu einer kooperativen Gesamtschule mit gymnasialen Eingangsklassen umorganisiert werden; eine enge Kooperation zu den beiden vorhandenen beruflichen Schulen soll aufgebaut werden. Analog zum Schulcampus Usingen könnte ein Schulcampus „Oberursel-Bleibiskopf“ entstehen, an dem künftig die beiden beruflichen Schulen, Erich-Kästner-Schule und die Volkshochschule, räumlich und baulich zentriert werden.

Der Kreistag entscheidet letztendlich über den Schulentwicklungsplan. Das Werk steht dort für die Sitzung am 27. Mai auf der Tagesordnung.  

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