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Ihren Musikstil nennen die drei  „Acid Pop“.
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Ihren Musikstil nennen die drei „Acid Pop“.

Return to the Disco

Spaß haben und tanzen

Die Jugendband Return to the Disco aus Friedrichsdorf will weg von Hard Rock und Heavy Metal - und setzt stattdessen auf eine ungewöhnliche Mischung als Synthesizer-Sound und Rockmusik.

Von Jonathan Vorrath

Die Rockfans schauen sich fragend an, als sie den elektronischen Beat hören, der ihnen von der Bühne entgegenschallt. Die Frage „Sind wir hier bei einem Popfestival?“ ist ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben. Doch dann reißt die E-Gitarre die Aufmerksamkeit der Rocker zurück auf die Bühne und der wummernde Bass sorgt für einen ordentlichen Rocksound. Es dauert nicht lange, bis die ersten anfangen zu dieser Mischung aus Synthesizer-Sound und Rockmusik zu tanzen. Der Name der Band: Return to the Disco.

So verlief die Eröffnung des 2. Rockband-Wettbewerbs der Kulturstiftung Friedrichsdorf am vergangenen Samstag. Neun Jugendbands kämpften in Köppern um die Chance, bei der Friedrichsdorfer Sommerbrücke auftreten zu dürfen. Sieger wurde schließlich die aus jungen Männern bestehende Band Banana Sisters. Sie nimmt demnächst in der Frankfurter Batschkapp am Endausscheid des Hessischen Rock- und Pop-Preises teil. Den zweiten Preis bekam Stage War, den dritten Inner Quake.

Nick, Roman und Phil von Return to the Disco haben die Enttäuschung schnell verdaut. Denn sie wurden noch am selben Abend für einen weiteren „Gig“ gebucht: Return to the Disco werden der musikalische Höhepunkt bei der Abschiedsfeier der alten Philipp-Reis-Schule im September sein.

„Acid Pop“ nennt das Trio seinen Musikstil. Inspiriert ist der von Bands wie 30 Seconds to Mars, Jamiroquai oder auch Linkin Park. Dazu kommt gängige Housemusik. „Unter dem Strich ist es aber etwas ganz Eigenes“, versucht Phillip, „Phil am Bass“, Kilanowski (25) aus Neu-Anspach, die Musik der Gruppe zu charakterisieren. Die Texte sind englisch mit ein paar französischen Ausnahmen. Schlagzeuger Roman Seibel (24) beschreibt den Unterschied zu anderen Jugendbands: „Wir wollen, dass unsere Musik ,tanzbar’ ist. Also weg von Heavy Metal oder Hard Rock, den sehr viele spielen und zu dem man sich vor der Bühne beim so genannten „Pogo“ rumschubst“. Die Leute sollten sich wie in der Disco fühlen, tanzen und Spaß haben, sagt Roman. Im Alltag ist der junge Köpperner Erzieher in Bad Homburg. Gitarrist Nick Kupka (23) wohnt in Friedrichsdorf und studiert in Friedberg.

Ungestört proben

Geprobt wird im Jugendzentrum Burgholzhausen. Da haben die drei Jungs einen der beiden begehrten Container ergattert. „Ein Jahr waren wir auf der Warteliste bis wir den Platz bekommen haben“, so Roman Seibel. Für 50 Euro im Monat mit Strom und Heizung können sie dort proben, ohne Nachbarn zu stören.

Das Raumangebot für Jugendbands sei im Vorder- und Hintertaunus äußerst rar und oft auch viel zu teuer für die Bandkasse, wissen die drei aus Erfahrung. Denn auch die kostenlosen CDs, die bei jedem Auftritt in den Jugendzentren der Region mit dabei sind, müssen bezahlt werden. „Wir machen das Design selbst und müssen dann für den Druck der Cover zahlen. Gebrannt werden die Platten dann bei uns zu Hause am PC“, sagt Nick, aus dessen Feder die Designs kommen. Die CDs waren auch am Samstag schnell vergriffen.

www.returntothedisco.bplaced.net, www.myspace.com/returntothedisco

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