1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus

Shisha-Bar darf geöffnet bleiben

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Fabian Böker

Kommentare

Eigentlich sollte die Shisha-Bar „Corazon“ in Oberursel auf Anordnung der Stadt schließen. Jetzt darf der Betreiber doch bis zum 31. März weitermachen. Um die Shisha-Bar hatte es viel Ärger gegeben.

In dieser Woche sollte die Shisha-Bar „Corazon“ in der Kumeliusstraße, um die es in der jüngeren Vergangenheit viel Ärger gegeben hatte, eigentlich endgültig schließen. So hatte es das Ordnungsamt vorgesehen, ein entsprechenden Schreiben sollte noch vor Ostern an den Betreiber gehen. Post hat Mehmet Sogukcesme auch am Montag bekommen. Aber er darf nun doch bis zum 31. März weitermachen.

Nina Kuhn, Sprecherin der Stadt Oberursel, erklärt das mit einer bestimmten Vorschrift. Zwar sei die Stadt mit ihrer Argumentation absolut im Recht. Doch gelte auch für Sogukcesme, dass nicht erheblich in die Berufsfreiheit eingegriffen werden dürfe. Mit einer Schließung von heute auf morgen würde aber genau das geschehen.

„Da hängt ja immerhin seine berufliche Existenz dran“, so Kuhn. Genau das hatte der Betreiber in der vergangenen Woche auch beteuert, als er von der drohenden Schließung erfahren hatte. Die wurde beschlossen, weil sich Sogukcesme nicht bis zu einer bestimmten Frist zur angedrohten Schließung geäußert hatte. Er sah die Verantwortung bei seinem Anwalt.

Um die Shisha-Bar hatte es immer wieder Ärger, vor allem mit den Anwohnern, gegeben. Nina Kuhn stellt klar, dass bis zum 31. März weiterhin alle Auflagen erfüllt werden müssen. Das heißt: keine Musik nach 22 Uhr, Ladenschluss um 24 Uhr.

Auch interessant

Kommentare