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VHS Hochtaunus

Sex-Hilfe für Ältere

Bei der VHS Hochtaunus wird im kommenden Semester über die anhaltende Lust an der Lust diskutiert.

Alter schützt vor Liebe nicht. Eine Binsenweisheit, über die über 50-Jährige mit dem besten Sex ihres Lebens nur milde lächeln können. Die Volkshochschule hat sie zum Leitspruch des neuen aktuellen Forums gemacht, bei dem im Herbstsemester über das Älterwerden und die anhaltende Lust an der Lust diskutiert wird. Eine von rund 100 neuen Veranstaltungen im 600 Kurse umfassenden Programm für die dunkle Jahreszeit. 152 Seiten braucht die VHS Hochtaunus inzwischen, um ihr Angebot zu beschreiben, gedruckt liegt es nun in 14 000 Exemplaren vor.

Das Interesse am Bildungsangebot der Volkshochschule wächst, "Tendenz steigend" kann VHS-Leiter Carsten Koehnen zum Semesterbeginn melden. Die Anmeldezahlen liegen um etwa sechs Prozent über dem Ergebnis von 2008, die Bildungsinstitution erlebt laut Koehnen "verstärkte Anfragen in Zeiten der Krise". Menschen auf der Suche nach Alternativen zum aktuellen Job, Menschen auf der Suche nach beruflicher Veränderung und nach Weiterbildung, um im harten Wettbewerb bestehen zu können.

Parallel zu den Kursen der beruflichen Bildung boomen die Veranstaltungen zum "Megathema" Gesundheitsbildung. Das reicht vom Yoga (alles ausgebucht, Zusatzkurse in Planung) bis zum "Fitness-Break in der Mittagspause", einem Aktivprogramm für Berufstätige inklusive Bio-Snack.

Tendenz steigend meldet auch der VHS-Trägerverein "Pro Volkshochschule". Inzwischen gibt es vier Varianten der Mitgliedschaft, neu ist die Familienmitgliedschaft. Ab einem Mindestjahresbeitrag von 95 Euro bekommen alle Familienmitglieder 20 Prozent Gebührenermäßigung auf alle VHS-Kurse, zweimal im Jahr das Programmheft frei Haus und freien Eintritt zur Veranstaltungsreihe "Kunst-Stücke". Am 13. November tritt "die Stimme deutscher Lyrik", Oliver Steller, mit seinem Heine-Programm in der Grundschule am Urselbach auf.

Klassisches Profil

Viermal Theater und einmal Oper bietet die VHS-Bühne, von den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull mit Altstar Ingrid van Bergen bis zu Puccinis Oper La Bohème als krönendem Abschluss im April 2010. Ab dann soll beim Theater ein verändertes Konzept greifen, wobei das "klassische Profil" laut VHS-Theatermacher Wolfgang Moll erhalten werden soll. Hinzu kommen werden Zusatzveranstaltungen und ein verändertes strategisches Marketing.

Der Jahresetat der VHS Hochtaunus liegt bei 1,2 Millionen Euro. Davon müssen die Schule und der Trägerverein 74,5 Prozent aus eigenen Mitteln erwirtschaften, primär aus den Teilnahmegebühren. Das Land Hessen (7 Prozent), der Hochtaunuskreis (8,5 Prozent) und die Städte und Gemeinden im Kreis (10 Prozent) steuern den Rest bei.

(jüs)

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