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Wie die Schweiz, nur billiger

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Lampe am Feldberg
Lampe am Feldberg © dpa

Nach Problemen am vergangenen Wochenende sind die Straßen zum Feldberg jetzt wieder offen. Doch Wind und Eis schrecken manchen Besucher noch ab.

Von Julia Wacket

Ein geplatzter Weihnachtsmarkt, Straßensperrungen – das letzte Wochenende war wahrlich kein gutes für den Feldberg. Der Wind so stark, die Straßen glatt, und riesige Eiszapfen stellten Gefahren für die Feldbergbesucher dar. Von einer Art „Katastrophe“ spricht Feldbergwirt Peter Stürtz.

„Wir hatten nur zehn bis zwanzig Prozent der normalen Anzahl von Gästen am Wochenende“, sagt der Gastronom. Sowohl die Sandplacken-Zufahrt als auch die über das Rote Kreuz waren gesperrt.

Am Montag sah alles schon wieder besser aus. Die Webcam zeigte eine idyllische, schneebedeckte Winterlandschaft. „60 Zentimeter Pulverschnee, Sonne, kein Wind, das die besten Tage“, sagt Peter Stürtz. Doch noch sind die Straßen nicht komplett frei. Die Zufahrt über das Rote Kreuz ist zwar wieder offen, die über den Sandplacken war bis Montag um 17 Uhr noch gesperrt. Am heutigen Dienstag soll sie wieder geöffnet sein.

Immer noch sind es 80 Prozent weniger Besucher. Die Gäste sind in diesen Tagen hauptsächlich Wanderer: Diese parken weiter unten und wandern hoch zum Feldbergplateau.

Doch Peter Stürtz ist optimistisch. Für ihn ähnelt der Feldberg an Tagen wie diesen der verschneiten Schweiz – liegt nur näher und ist billiger.

Der Wetterbericht prophezeit: Es soll kalt bleiben und ab Donnerstag auch wieder Schneefälle geben. Das birgt erneute Gefahren: Kritisch wird es nämlich durch den sogenannten „Duftbehang“. Das ist Schnee, der auf Bäumen kleben bleibt und die Äste so schwer macht, dass sie abbrechen können. Vor dieser Art Schnee warnen die Förster – denn besonders er kann die Auffahrt zum Feldberg gefährlich machen.

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