Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Friedrichsdorf

Schwarz umwirbt Grün

Die CDU/FWG-Koalition in Friedrichsdorf hat ihre Mehrheit verloren. Beide kommen auf zusammen 18 Mandate, die absolute Mehrheit liegt bei 19 Sitzen.

Von Anton J. Seib

Vieles spricht deshalb für eine Zusammenarbeit von CDU und Grünen, die beide über eine stabile Mehrheit von 21 Mandaten verfügen würden. Dafür verdichteten sich gestern nach Bekanntwerden des vorläufigen Endergebnisses die Indizien. „Ich war bereits vor zehn Jahren für eine Zusammenarbeit mit den Grünen. Ich kann mit ihnen ganz gut“, bekannte gestern der Spitzenkandidat der Union, Jürgen Funke, im FR-Gespräch. Funke sieht eine Reihe von Gemeinsamkeiten in den Wahlprogrammen, vor allem auch auf dem derzeit so wichtigen Energiesektor. Der CDU-Politiker gilt auch als Chef der Oberurseler Stadtwerke als Verfechter erneuerbarer Energien. „Die Wahrscheinlichkeit für eine Koalition mit der CDU ist hoch“, sagte Grünen-Spitzenkandidat Lars Keitel, wollte aber ebenso wie Funke Gesprächen mit den anderen Parteien nicht vorgreifen.

Für ein schwarz-grünes Bündnis sprechen auch die Stärkeverhältnisse im künftigen Stadtparlament. „Ich glaube nicht an ein Bündnis gegen die CDU“, sagt Funke. Obwohl das möglich wäre. Rechnerisch könnten sich Grüne und SPD mit FWG oder FDP einen Mehrheitsbeschaffer suchen. Auch eine CDU-geführte Mehrheit ohne Grüne wäre möglich. Doch solche komplizierten Modelle sind nicht leicht zu handhaben, darin sind sich die Protagonisten einig. „Mir sind Zwei-Parteien-Koalitionen lieber“, bekennt Funke.

Die Grünen als Wahlsieger wollen in der neuen Wahlperiode verstärkt auf den Einsatz regenerativer Energien pochen. Keitel nennt als Beispiel den Einsatz von Blockheizkraftwerken in Neubaugebieten, an der Plantation soll eine Ökosiedlung entstehen, dort müssten etwa Niedrigenergiehäuser vorgeschrieben werden. Hoffnung setzt er auch auf das Solarkataster, das günstige Flächen für Photovoltaik ausweisen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare