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Schnell und leise

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Stadtrat Fink sitzt schon im Auto, aber Stadtwerke-Chef Funke hat noch die Schlüsselgewalt über das neue Elektromobil.
Stadtrat Fink sitzt schon im Auto, aber Stadtwerke-Chef Funke hat noch die Schlüsselgewalt über das neue Elektromobil. © Andreas Arnold

Die Stadtwerke Oberursel spendieren der Stadtverwaltung ein Elektroauto. Es soll vorrangig im Geschäftsbereich Umwelt, Energie und Verkehr eingesetzt werden.

„Es ist unglaublich leise und geht ab wie Schmidts Katze“, freut sich Tatjana Hoffmann. Sie muss es wissen, denn sie ist bei den Stadtwerken Oberursel für den Einkauf zuständig und hat auch das neue Elektromobil besorgt, das Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Funke gestern offiziell an den Ersten Stadtrat Christof Fink (Grüne) übergab.

Ein bisschen frierend nimmt der Stadtrat vor der Rathaustreppen den Schlüssel für das weiße E-Mobil der Marke Peugeot iOn entgegen. Fink freut sich über den von den Stadtwerken geleasten 67-PS-Flitzer, der vorrangig im städtischen Geschäftsbereich Umwelt, Energie und Verkehr eingesetzt werden soll.

120 Kilometer Reichweite

„Cooles Design“, lobt Fink und startet zur Probe den Elektromotor. „Fast nicht zu hören“, das einzige lautere Geräusch ist ein Warnton: Der Fahrer ist nicht angeschnallt.

Etwa 120 Kilometer weit kann das Auto mit dem Stadtwerkelogo fahren, dann muss es wieder an die Steckdose. Rund neun Stunden braucht es, bis die Akkus aufgeladen sind, an einer Schnellaufladestation geht’s aber schon in drei Stunden.

Das Umweltmobil bekommt natürlich einen eigenen Tiefgaragenplatz mit Steckdose, für andere E-Mobil-Nutzer in Oberursel wollen die Stadtwerke noch in diesem Frühjahr auf dem Parkplatz neben dem Rathaus eine Schnelllade-Säule errichten, teilt Stadtwerke-Chef Funke mit.

Zwei Autos sollen dort gleichzeitig Strom tanken können, die Bezahlung wird bar über den Parkschein geregelt. Doch die Stadtwerke denken nicht nur an die Autofahrer: An der Stromtankstelle werden sich künftig auch E-Bikes aufladen dürfen.

Viele Elektroautos gebe es in der Stadt zwar nicht, sagt Funke, aber man wolle ein Zeichen für umweltfreundliche Fahrzeuge setzen. In Oberursel ist die zukünftige Tankstelle der Stadtwerke die einzige. In Steinbach, Kronberg, Eschborn oder Friedrichsdorf stellt der Energieversorger Mainova einen Ort zum Aufladen zur Verfügung. (rhea.)

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