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Schabedoth, die Dritte

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Die SPD nominiert den 64 Jahre alten Ex-Gewerkschafter erneut für den Bundestag. Er will sich unter anderem für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen.

Bereits zum dritten Mal hintereinander wird Hans Joachim Schabedoth im Wahlkreis 176 als SPD-Direktkandidat für den Bundestag antreten. Das haben die Delegierten bei einer Wahlkreiskonferenz nun mit großer Mehrheit entschieden.

79 der 86 Anwesenden stimmten für den 64-Jährigen, der 2013 über die Landesliste in den Bundestag eingezogen war, lediglich vier Delegierte lehnten seine Kandidatur ab. Der Wahlkreis 176 umfasst den Großteil der Kommunen im Hochtaunuskreis – Ausnahmen sind Königstein, Kronberg und Steinbach – sowie neun Kommunen des Landkreises Limburg-Weilburg.

Als seine wichtigsten Ziele für die kommende Legislaturperiode nannte Schabedoth in seiner Rede die Einführung einer Bürgerversicherung und mehr Bildungsgerechtigkeit durch den kostenfreien Zugang für jedes Kind von der Kindertagesstätte bis zur Universität.

Hans-Joachim Schabedoth ist im aktuellen Bundestag Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie. Vor seiner politischen Karriere war der promovierte Politikwissenschaftler als Gewerkschaftsfunktionär tätig.

Bei der Wahl 2013 musste sich Schabedoth mit 28,1 Prozent der Erst-Stimmen dem CDU-Bewerber Markus Koob geschlagen geben. Bereits im August hatte ihn der Vorstand des SPD-Unterbezirks Hochtaunus einstimmig als Direktkandidaten nominiert. twe

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