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Saalburgpreis vergeben

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Von: Andrea Herzig

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Konrad Schneider erhält in diesem Jahr den Saalburgpreis des Hochtaunuskreises für Geschichts- und Heimatpflege. Die Schülerinnen und Schüler der Christian-Wirth-Schule und der Konrad-Lorenz-Schule in Usingen erhalten den Förderpreis.

Schneider ist Archivar am Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt. Der promovierte Historiker habe sich in seiner Freizeit intensiv mit landes-, regional- und ortsgeschichtlichen Forschungen befasst, begründet Landrat Ulrich Krebs die Auszeichnung mit dem Saalburgpreis des Hochtaunuskreises für Geschichts- und Heimatpflege.

Schneider forscht zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, besonderes Augenmerk legt er auf Geldgeschichte sowie die Entwicklung der Mineralbrunnen und der keramischen Produktion. Schneider arbeite eng mit Heimatforschern und historischen Laien vor Ort zusammen. Er gehöre zu den wenigen wissenschaftlichen Historikern, denen es gelinge, die Sphären der akademischen Geschichtswissenschaft und der von Laien betriebenen Heimatkunde zu verbinden, würdigt Krebs die Arbeit des Preisträgers.

Die Schülerinnen und Schüler der Christian-Wirth-Schule und der Konrad-Lorenz-Schule in Usingen erhalten den Förderpreis für Geschichts- und Heimatpflege. Sie engagierten sich für das Projekt Stolpersteine in Usingen, für das sie mehr als zwei Jahre intensiv recherchiert haben. Im März wurden die Stolpersteine verlegt. Beide Preise werden am 28. August auf der Saalburg vergeben.

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