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Die Rennfahrer kommen

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Von: Miriam Keilbach

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Route des Finanzplatz-Radrennens führt durch Bad Homburg

Das Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ kommt 2013 wieder nach Bad Homburg. Gestern unterzeichneten Bürgermeister Karl Heinz Krug (SPD) und Veranstalter Bernd Moos-Achenbach im Rathaus den Vertrag für den Wettbewerb am 1. Mai im kommenden Jahr. „Das Rennen wird ein sportliches Highlight für die Stadt“, sagte Krug.

Vom Beginn des Rennens im Jahr 1961 an verlief die Strecke durch Bad Homburg, ab etwa 1975 aber nicht mehr. „Warum das geändert wurde, wissen wir gar nicht mehr so genau“, sagte Moos-Achenbach. „Aber nun wollen wir die Tradition wieder aufnehmen“, schloss Krug sich an. Der Vertrag gilt zwar nur für 2013, allerdings wolle man auch darüber hinaus das Rennen in Bad Homburg halten.

Die Radsportler werden aus Nieder-Eschbach über die Ober-Eschbacher Straße nach Bad Homburg kommen und über Gonzenheim auf die Kaiser-Friedrich-Promenade fahren. Auf Höhe der Wicker-Klinik wird es einen Sprint-Wettbewerb geben. Die Tour geht dann weiter auf die Höhestraße, auf die Dietigheimer Straße, den Hindenburgring, vorbei am Schlosspark auf die Urseler Straße, und von dort nach Oberursel, wo ebenfalls gesprintet wird. Auch die Fahrt über den Feldberg wird bleiben.

Hoffnung auf Imagegewinn

Geplant ist, dass die Profis, die Teilnehmer des Jedermann-Rennens und die Fahrer aus den Stufen U 19 und U 23 acht Kilometer durch die Kurstadt fahren werden. Um 12.30 Uhr sollen die Profis ankommen. „Wir hoffen, dass wir junge deutsche Fahrer wie Tony Martin, Marcel Kittel oder John Degenkolb verpflichten können“, sagte Moos-Achenbach.

Eine niedrige fünfstellige Summe kostet die Stadt die Teilnahme erst einmal, dazu kommen Kosten für die Sicherheit, Straßensperren und Feste entlang der Strecke. Doch das Geld soll über Spenden wieder hereingeholt werden, ein guter Teil sei beisammen. Krug setzt auf einen Imagegewinn: „Wir hoffen auf schöne Fernsehbilder vom Schlossturm und dem Schlossgarten.“ Vier Stunden lang hat der Hessische Rundfunk das Radrennen in diesem Jahr übertragen – und zwischendurch die einzelnen Städte porträtiert. Eingefädelt hat den Kontakt der Stadtverordnete Jürgen Stamm, selbst Radfahrer und Polizist. Er fragte zunächst bei Moos-Achenbach nach, dann bei Krug. „Die Veranstaltung ist eine Möglichkeit, Leute zur Bewegung zu bringen“, sagte Stamm. Jeder könne Fahrradfahren, „aber wir müssen die Freude daran fördern.“

Das Rennen lebe von der Elite, „aber wir wollen Kinder und Jugendliche besonders fördern“, sagte Moos-Achenbach. In Frankfurt gebe es etwa einen Laufrad-Parcours für die Kleinen. Ein Rahmenprogramm will sich auch Bad Homburg ausdenken. „Vielleicht ein Parcours um den Kurpark?“, sagte Krug. Bislang sei noch nichts Konkretes geplant. Krug hofft auf ein Streckenfest am Kurpark. Und auf eins bei Fahrrad Denfeld in der Urseler Straße.

Da die Strecke maximal 200 Kilometer lang sein darf, wird wohl eine Schleife rund um Kelkheim wegfallen. Für die neue Streckenführung werden die Autobahnauffahrten Nieder-Eschbach und Oberursel der A 661 vorübergehend gesperrt werden .

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