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Bad Homburg

Quandt-Stiftung lässt Projekte auslaufen

  • VonAndrea Herzig
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Ende 2016 wird die Stiftungsratsvorsitzende und Zustifterin Susanne Klatten ihre Unterstützung für die Stiftung einstellen, nur bis dahin kann die operative Arbeit für einige Stiftungsprojekte weiterlaufen.

Die Herbert-Quandt-Stiftung mit Sitz in Bad Homburg will sich neu ausrichten. Das beschloss der Stiftungsrat gestern auf einer Sitzung. Hintergrund, so eine Pressemitteilung der Stiftung, sei eine Entscheidung der Stiftungsratsvorsitzenden und Zustifterin Susanne Klatten. Die Unternehmerin und Quandt-Tochter will ihren gemeinnützigen Aktivitäten angesichts der großen Vielfalt „eine neue Klarheit“ verleihen, so die Formulierung der Pressemitteilung.

Von Susanne Klatten (Jahrgang 1962) kommt das Geld für die Herbert Quandt-Stiftung. Sie unterstützt die Stiftung auch ideell. Ende 2016 wird Klatten ihre Unterstützung für die Stiftung einstellen, nur bis dahin kann die operative Arbeit für einige Stiftungsprojekte weiterlaufen.

Dies betrifft die Arbeit für die Themen „Bürger und Gesellschaft“ und den „Trialog der Kulturen“, ein deutschlandweites Projekt. Es umfasst unter anderem die Arbeit mit Schülern, ein Stipendium für junge israelische und palästinensische Journalisten.

40 Millionen Stiftungskapital

In der Pressestelle der Stiftung am Pilgerrain ist man vorsichtig zu formulieren, wie die Zukunft der Arbeit hier aussehen könnte. Manche der Projekte sollten sowieso auslaufen, so Pressesprecher Roman Weigand, das trifft für den Trialog der Kulturen zu. Nun wisse man aber, dass es dazu nach 2016 kein Nachfolgeprojekt geben werde.

Susanne Klatten will sich, so die Pressemitteilung der Stiftung, stärker auf die Themen Natur, Kunst und kulturelle Bildung konzentrieren. Alle mit diesen Themen verbundenen Stiftungen und Projekte sollen nun finanziell gestärkt werden.

Die Herbert Quandt-Stiftung wurde 1980 durch die Altana AG gegründet. 2007 wurde sie aus der AG ausgegliedert. Die Quandt-Stiftung verfügt derzeit über ein Stiftungskapital von rund 40 Millionen Euro. Die Erträge daraus werden auch zukünftig gemeinnützigen Zwecken zugeführt, vermeldet die Stiftung.

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