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Kronberg

Prozess gegen Parnet

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat gegen den früheren Finanzchef im Kronberger Rathaus, Dietmar Parnet, Anklage wegen Betrugs und Untreue erhoben.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat gegen den früheren Finanzchef im Kronberger Rathaus, Dietmar Parnet, Anklage wegen Betrugs und Untreue erhoben. Die Anklage wirft dem 46-Jährigen vor, zwischen 2006 und Ende 2009 rund 280000 Euro nicht auf Konten der Stadt verbucht, sondern für sich behalten zu haben.

Der Ex-Beamte, der sich laut Staatsanwaltschaft geständig zeigte, sitzt nicht in U-Haft. Er habe das unterschlagene Geld offenbar vollständig verbraucht. Dem Angeklagten drohen dafür bis zu zehn Jahren Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft wirft Parnet in 48 Fällen gewerbsmäßigen Betrug und gewerbsmäßige Untreue vor. Dabei geht es um eine Gesamtsumme von etwa 238000 Euro. Das Geld soll über über Bar-schecks für gefälschte Rechnungen auf den Konten des obersten Kronberger Finanzbeamten gelandet sein. Weitere rund 42000 Euro aus einer größeren Spende eines Bürgers zweigte er laut Anklage für sich ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen gründete Parnet eine Management- und Beratungsfirma und stellte der Stadt Dienstleistungen in Rechnung. Als ein Rathaus-Bediensteter Verdacht schöpfte, flog der Schwindel Anfang Januar 2010 auf. Die Verhandlung findet vor der 31. Großen Strafkammer beim Landgericht statt. Ein Termin steht noch nicht fest. ( tob)

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