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Prozess gegen Landwirt vor dem Landgericht

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Ein Landwirt aus Weilrod im Taunus muss sich vom 3. Februar an vor dem Frankfurter Landgericht wegen Tierquälerei verantworten. Er soll seine Schweine und Rinder kaum getränkt und gefüttert haben.

Ein Landwirt (44) aus Weilrod im Taunus muss sich vom 3. Februar an vor dem Frankfurter Landgericht wegen Tierquälerei verantworten. Der Mann habe Berufung gegen zwei Urteile des Usinger Amtsgerichts eingelegt, teilte das Landgericht als Berufungsinstanz mit.

Unter anderem soll er seine Schweine und Rinder auf seinem Hof kaum getränkt und gefüttert haben. Mehrere Tiere starben. Anfang 2008 wurden dem Landwirt die Tiere weggenommen, das Veterinäramt verhängte ein lebenslanges Tierhaltungsverbot.

Das Usinger Amtsgericht verurteilte den Mann 2008 zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe, im nächsten Prozess 2009 folgte eine 18-monatige Haftstrafe. "Ein schlimmeres Schicksal als auf diesem Hof kann man sich für ein Tier nicht vorstellen", sagte damals der Richter. Vor dem Usinger Gericht hatte der Mann jegliche Schuld bestritten, Freispruch gefordert und war mit schlechtem Benehmen aufgefallen. (dpa)

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