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Mit 4 Promille im Schnee

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Raub und Überfälle überschatten zum Jahresende die Silvester-Partys im Hochtaunuskreis. Und ein 23-Jähriger trinkt sich beinahe selbst zu Tode.

Das war rekordverdächtig. Die Polizei fand am Silvesterabend einen 23-Jährigen in der Nähe des Neu-Anspacher Bürgerhauses, der völlig betrunken im Schnee lag. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 4,09 Promille.

Laut Polizei war der Mann am Morgen aus dem psychiatrischen Krankenhaus Weilmünster entlassen worden. Weil der Zustand des 23-Jährigen lebensbedrohlich war, brachten ihn die Beamten zunächst ins Usinger Krankenhaus; von dort wurde er später in das Köpperner Waldkrankenhaus verlegt.

Mit einem gehörigen Schrecken endete für zwei Mitarbeiter eines Lebensmittelmarkts in Kirdorf das Arbeitsjahr. Die beiden 39 und 60 Jahre alten Angestellten wollten am Donnerstag gegen 22.30 Uhr gerade das Geschäft abschließen, als sie von zwei bewaffneten Männern in den Markt zurückgedrängt wurden. Sie mussten den Safe öffnen, die Räuber nahmen sich mehrere Tausend Euro. Eine Nachbarin hatte den Raubüberfall beobachtet und die Polizei gerufen. Die Beamten nahmen die Täter noch im Laden fest. Ein Richter erließ gegen die 39 und 21 Jahre alten Männer aus Frankfurt Haftbefehl.

Starke Kopfverletzungen erlitt ein Bad Homburger, der in der Neujahrsnacht von unbekannten Tätern vor seinem Wohnhaus verprügelt wurde. Der 46-Jährige hatte sein Auto vor seiner Wohnung in der Langen Meile abgestellt, als ihn die Männer ohne Grund angriffen und auf ihn einschlugen. Das Opfer musste schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. ( tob)

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