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Altstadt-Duathlon

Pflastersteine für die Sieger

Wer beim Altstadt-Duathlon die Holper-Hölle am Marktplatz schafft, ist ein echter Champion. Am 1. Mai können Profis und Amateure hier wieder ihr Können testen - unter anderen mit Triathlon-Weltmeister Daniel Unger.

Von Jürgen Streicher

Weltmeister war Daniel Unger schon, bei der Olympiade in Peking erkämpfte er sich den sechsten Platz, jetzt will er die Pflasterstein-Hölle am Marktplatz als Sieger verlassen. Und den vom ehemaligen Triathlon-Kollegen Andreas Hett kreierten Siegerpokal mit nach Hause nehmen – einen original Marktplatz-Pflasterstein, montiert auf zweifarbiges Acryl-Glas mit zwei goldenen Ringen als Symbol für die Fahrradreifen und einem stilisierten Läufer. Darum und um den Titel Deutscher Meister geht es am „Tag der Arbeit“ im Schatten von St. Ursula.

Daniel Unger ist einer der Triathlon-Profis, den das besondere Ambiente des Oberurseler Altstadt-Duathlons anzieht. Das Laufen und Radeln über das unwegsame Altstadt-Pflaster mit insgesamt rund 600 Höhenmetern etwa. Die Herausforderung gehört zum Job der Ausdauersportler, beim Duathlon fällt das Schwimmen weg, dafür wird zweimal gelaufen.

Vier Laufrunden à 2,5 Kilometer also, danach vier Radrunden à neun Kilometer und zum Abschluss noch einmal zwei Laufrunden. Das hat den Vorteil für die Zuschauer, dass permanent etwas los ist, der Kampf um die Plätze ist bei den besten Profis ein knapp zweistündiges Dauer-Spektakel mit rasanten Einlagen.

Seit der Premiere des Altstadt-Duathlons am 1. Mai 2006 ist aus dem Tag der Arbeit ein Tag des Sports geworden, stets organisiert vom Schwimmclub Oberursel (SCO), der mit Christoph Heubel einen amtierenden Deutschen Meister am Start hat. Drei Rennen werden aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (bis gestern 720 Anmeldungen) gestartet, die Elite mit Vollprofi Daniel Unger macht sich um 13 Uhr auf den Weg.

Kurz zuvor werden jede Menge andere Profis für einen Blitzbesuch am Marktplatz vorbeischauen, ohne das nette Ambiente wahrzunehmen. In guter Tradition führt der Radklassiker „Rund um den Henninger Turm“, der heute „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ heißt, durch Oberursel, am Marktplatz wird eine Sprintwertung ausgetragen. Weil die Radprofis fast zehn Kilometer auf Oberurseler Gemarkung unterwegs sind, vom Süden in Weißkirchen über die Weingärtenumgehung und die Innenstadt bis hinauf zur Hohemark, bedeutet das für normale Verkehrsteilnehmer absolute Einschränkung.

„Lassen Sie, wenn irgend möglich, das Auto stehen, kommen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad“, rät daher Verkehrsdezernent Dieter Rosentreter (FDP). Die Stadt muss alle wichtigen Verkehrsadern rigoros sperren. Den Altstadtbereich von 7 bis 19.30 Uhr, viele andere Straßen wegen der Radprofis und der vielen Velotour-Teilnehmer von 9.30 bis etwa 14 Uhr. Die Stadtbusse verkehren wegen der Straßensperrungen erst ab dem späten Nachmittag, nicht einmal für den U-Bahn-Verkehr kann die Stadt Garantie geben. Es wird sich erst kurz vor dem Renntag klären, zu welchen Zeiten die Linie U 3 am Bahnhof vorübergehend gekappt wird.

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