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Oberursel

Pendler müssen künftig zahlen

Gut einen Monat lang erholten sich die Planer in der Stadtverwaltung vom stressigen Hessentag. Nun sind diverse Bauprojekte an der Reihe, die während des Großereignisses liegenblieben.

Von Klaus Nissen

Schnell sichtbar wird einiges am Bahnhof, verkündete Bürgermeister Hans-Georg Brum am Donnerstag. Neben der neuen Bahnunterführung schafft die städtische Gesellschaft Sewo gerade einen Parkplatz für etwa 100 Pendlerautos. Gebaut wird eine umlaufende Fahrbahn und eine Beleuchtungsanlage, so der städtische Planungschef Arnold Richter. Die Stellplätze werden gebührenpflichtig. Brum: „Wir wollen vermeiden, dass Oberursel von Umland-Pendlern nur deshalb angefahren wird, weil hier die Stellplätze kostenlos sind“. Die Höhe der Gebühr stehe noch nicht fest.

Ausbau der Lenaustraße

Neben diesem Parkplatz zieht sich an den Gleisen in Richtung Bad Homburg ein 10000 Quadratmeter großes Gelände. Hier sollen sich mittelfristig Firmen ansiedeln und auch einige Wohnungen entstehen. Noch in diesem Jahr nimmt die Stadt den Ausbau der Lenaustraße südlich der Bahntrasse in Angriff. Sie soll den gleichen Standard wie der neue Bahnhofsvorplatz bekommen, so Brum. Eine Baumreihe wird die Wohnhäuser von den Gleisen abschirmen. Vorgesehen sind Fahrradständer und eine geringe Zahl von Auto-Stellplätzen.

Das Ende 2008 für 1,1 Millionen Euro gekaufte Bahnhofsgebäude saniert zurzeit die Sewo. Im Spätsommer 2012 soll es fertig sein. Manuel Rose wird dort seine Hemingway-Lounge eröffnen.

Noch unklar ist, was aus dem Platz des 17. Juni wird – dort, wo während des Hessentages das große hr-Zelt stand. Bürgermeister Brum: „Pläne für einen Busbahnhof an dieser Stelle sind noch nicht vom Tisch“. Denkbar sei auch, den Platz zur Grünfläche herzurichten. Gegenüber – an der Ecke Nassauer und Feldbergstraße – wird bald der verlassene Imbiss abgerissen. Auf dem Filetgrundstück bauen Investoren in der zweiten Jahreshälfte ein Ärztehaus. Das Oberurseler Architekturbüro Djafari/Eurich plant ein Haus mit acht Arztpraxen, einer Apotheke und einem Café auf vier Stockwerken mit insgesamt 2700 Quadratmetern Nutzfläche. Die meisten Ärzte ziehen aus anderen Oberurseler Praxen in die Bahnhofsnähe, so Arnold Richter.

An der Südseite der Freiligrathstraße errichtet die Genossenschaft OWG ab August sechs Häuser mit 45 Mietwohnungen, bezugsfertig wohl Ende 2012.

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