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Bad Homburg

Ökologisch profitieren

Projekt soll Firmen helfen, ihre Umwelt-Effizienz zu steigern / Patenschaften für Einsteiger.

Von Ida Katnic

Seit das Thema Umweltschutz in den Fokus öffentlicher Debatten gerückt ist, denken mehr Menschen darüber nach“, sagt Dieter Kraft (Grüne), Stadtrat von Bad Homburg.

Anlass ist die Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Ökoprofit-Klub-Projekt, bei dem Unternehmen aus dem Hochtaunuskreis seit über zehn Jahren ermutigt werden, ihre Umwelt-Effizienz zu steigern. Dabei wurde auch über eine verstärkte Verzahnung von langjährigen Mitgliederbetrieben mit Einsteigern diskutiert. „Eine stärkere Vernetzung und mehr Austausch sind sicherlich sinnvoll“, sagt Kraft. Die bisherige Bilanz sieht er positiv.

Nur gute Erfahrung mit Ökoprofit hat auch Christof Fink (Grüne), Erster Stadtrat in Oberursel, gemacht. Er ist der Meinung, dass man frühzeitig etwas machen muss, bevor die Ressourcen knapp werden. Der Usinger Stadtrat Manfred Schnieders (SPD) ergänzt, auch er würde sich über mehr Teilnehmer am Projekt freuen.

Sechs Firmen sind Einsteiger

Das Ökoprofit-Projekt wurde 2004 gegründet. Die Unternehmen werden seitdem von einem Umweltberatungsunternehmen im betrieblichen Umweltschutz geschult. Sie sollen so angeregt werden, Ressourcen besser zu nutzen, ihre Umwelt-Effizienz zu steigern und nicht zuletzt auch die Kommunikation zu diesem Thema zu verbessern.

16 Unternehmen sind dabei, sechs weitere Betriebe sind derzeit in der Einsteigerrunde und haben die Hälfte des Programms absolviert. Wenn genügend von den erfahrenen Unternehmen mitmachen, seien Patenschaften mit den Einsteigern geplant, sagt Ellen Braun vom Beratungsunternehmen Arqum. Sie ist Projektleiterin der Firma in Frankfurt, die das Projekt im Hochtaunuskreis betreut.

Mit über zehn Jahren bei Ökoprofit gehört Fresenius Kabi zu den „alten Hasen“ im Klub. „Die Anregungen der anderen Betriebe und die Themen in den Workshops sind eine Bereicherung für uns“, sagt Ralf Wahl, Qualitäts- und Umweltmanager des Unternehmens. Seit dem Einstieg habe Fresenius Einiges verändert, Recyclingpapier in den Büros eingeführt, die Beleuchtung auf LED umgestellt und Einsparungen in vielen Bereichen wie Abfall, Strom, Wasser vorgenommen.

In diesem Jahr sind drei weitere Workshops vom Ökoprofit-Klub geplant, in denen umweltrelevante Themen und neue Umweltgesetze besprochen werden.

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