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Wasserspar-Appelle wirken

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Die Trinkwasserampel der Stadtwerke soll möglichst schnell wieder auf "Grün" springen. stadtwerke
Die Trinkwasserampel der Stadtwerke soll möglichst schnell wieder auf "Grün" springen. stadtwerke © stadtwerke

Oberursel Stadtwerke-Ampel seit acht Wochen auf "Gelb" / "Rot" bislang vermieden

Wegen der langanhaltenden Hitze und Trockenheit steht die Trinkwasser-Ampel der Stadtwerke bereits seit 15. Juni auf "Gelb", teilen die Stadtwerke mit und appellieren weiterhin an den sparsamen Umgang mit Trinkwasser.

Dieter Gredig, Technischer Leiter: "Wir freuen uns, dass unser Ampel-System, das wir bereits im Mai 2020 als einer der ersten Wasserversorger der Region eingeführt haben, bei den Menschen angekommen ist. Ziel dieses Tools war es, transparent zu informieren und für einen sorgsamen Umgang mit dem wertvollen Trinkwasser zu sensibilisieren. Das scheint gelungen zu sein, denn wir können erfreulicherweise feststellen, dass sich der durchschnittliche Tagesverbrauch knapp über der Menge eines Normaljahres eingependelt hat - und das, obwohl die Ampel nun schon seit acht Wochen auf "Gelb" steht. Auch wenn eine Entspannung nicht in Sicht scheint, freuen wir uns, dass die Dringlichkeit der Situation wahrgenommen wird und die Mehrheit der Menschen entsprechend handeln. Dass sich dieses Ampel-System bewährt hat, zeigt sich auch darin, dass es bereits viele Nachahmer in der Region gefunden hat."

Um die Versorgung der Stadt mit Trinkwasser weiter sicherstellen zu können und ein Umschalten der Ampel auf "Rot" zu vermeiden, bitten die Stadtwerke Oberursel darum, weiterhin die Regeln einzuhalten: Trinkwasser sparsam verwenden und nur dort, wo es notwendig ist. Gartenbewässerung sollte auf maximal zwei Bewässerungsvorgänge pro Woche eingeschränkt werden. Die Bewässerung von Rasenflächen sollte unterlassen werden. Die Nutzung von Trinkwasser zum Waschen von Fahrzeugen, zur Außenreinigung von Gebäuden, Terrassen oder ähnlichen Anwendungen sollte ebenso unterbleiben.

Das Gleiche gilt für die Befüllung von Pools, Zisternen oder sonstigen Wasserspeichern. Stadtwerke-Chefin Julia Antoni erinnert daran, dass Trinkwasser für alle lebenswichtig ist: "Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Gebrauch, das heißt für Nahrungszubereitung, für den direkten Genuss, das Reinigen von Wäsche, die Körperhygiene sowie die Reinigung im Haushalt."

"Wir tun alles dafür, die Bürgerinnen und Bürger noch transparenter und umfassender zu informieren, um so einen Trinkwasser-Notstand wie in anderen Hochtaunusgemeinden zu vermeiden", so Antoni in der Mitteilung. So hängen seit Anfang August an zentralen Stellen in der Stadt beispielsweise Plakate mit der jeweiligen Ampelphase. Bürgermeisterin Antje Runge: "Wir alle müssen gemeinsam an einem Strang zu ziehen und alles dafür tun, um den Trinkwasser-Notstand auch weiterhin zu vermeiden. Der Verbrauch muss auf ein Minimum reduziert werden. Mehr Infos sowie die Wasserampel auf www. stadtwerke-oberursel.de . jo

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