Oberursel

Umbau in Oberursel verzögert sich

  • Torsten Weigelt
    vonTorsten Weigelt
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Erst mussten die Baupläne noch einmal überarbeitet werden, nun verzögert sich der Baustart für den neuen Wertstoffhof in Oberursel. Zudem fallen die Kosten höher aus, als ursprünglich kalkuliert.

Der Umbau des Betriebs- und Wertstoffhofs des BSO an der Oberurseler Straße beginnt ein Quartal später als bislang geplant. Außerdem werden die Kosten für den ersten Bauabschnitt höher ausfallen. Grund sind nach Angaben von Betriebsleiter Michael Maag der allgemeine Anstieg der Baupreise und die Schwierigkeit, geeignete Unternehmen zu finden.

„Wir müssen das Projekt strecken“, kündigt Maag an. Er ist aber zuversichtlich, dass die Arbeiten noch Anfang 2020 losgehen können. Dabei sollen zunächst die Werkstätten und die Sozialräume angepackt werden. Verschoben werde erst einmal die Erneuerung der Fahrzeughallen für die Abfallwirtschaft.

Der BSO muss den Umbau seines Betriebshofes im laufenden Geschäft stemmen, nachdem die Suche nach einem neuen Areal erfolglos verlaufen ist. Zudem hatten sich Pläne zerschlagen, einen gemeinsamen Wertstoffhof mit der Nachbarstadt Bad Homburg zu realisieren.

Insgesamt sollen an der Oberurseler Straße sechs von sieben Gebäuden abgerissen und neu errichtet werden. Die ersten Pläne mussten auf Intervention des Regierungspräsidiums noch einmal geändert werden, weil der Wertstoffhof zu nah an die sogenannte Brunnenwiese herangerückt wäre, die eine wichtige Bedeutung für die Trinkwasserversorgung der Stadt hat. Dadurch schrumpft die bebaubare Fläche. Deshalb soll das Gebäude an der Einfahrt zum Wertstoffhof, in dem Büro-, Sozial- und Magazinräume vorgesehen sind, auf drei Geschosse aufgestockt werden.

Bislang hatte Michael Maag mit Gesamtkosten von 13,5 Millionen Euro kalkuliert. Eine neue Zahl könne er derzeit noch nicht nennen, teilte er nun mit.

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