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Tanz zu orientalischen Klängen

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Oberursel Begegnungsfest mit interkulturellen Eindrücken

Die Gitarrenriffs von Cihan und Hasan machten gute Laune. Später sang Derya in bunter Tracht Lieder von der Liebe, der Heimat und dem Leben. Am Sonntag stand der Rushmoor-Park im Zeichen internationaler Freundschaften. Zum dritten Mal feierten der Verein Kunstgriff, der Kultur- und Sportförderverein Oberursel (KSfO) und der Internationale Verein "Windrose" ein Begegnungsfest.

Oberursel ist bunt. Oberursel ist weltoffen. Oberursel setzt ein Zeichen für das friedlichen Miteinander der Kulturen, lautete die Botschaft des Nachmittags. Im Park trafen sich von 17 Uhr an Einheimische und Mitbürger aus Afghanistan, Pakistan, der Türkei, Syrien, China, den USA, Irland und vielen anderen Herkunftsländern.

Bis 22 Uhr wurde gefeiert, gelacht und getanzt. Der Hammel am Spieß über dem Lagerfeuer war schon am späten Nachmittag fast weggeputzt als Mustafa und Majed mit "Oud am Main" auf der Bühne standen. Das Duo entstammt einer Musikerfamilie aus der historischen Stadt Masyaf in Syrien. Die beiden Musiker mischten orientalische und westliche Klänge zu neuen Melodien. Die Lieder luden zum Tanzen ein. Später übernahmen Derya und ihre Gruppe mit fernöstlichen Klängen und türkischen Rockbaladen. "Grup-Karma" motivierte rund 300 Besucher zum Mitklatschen. "Macht alle mit!", ermunterte die Band auf der Bühne. Das ließ sich das Publikum nicht zweimal sagen. Jung und Alt tanzten zusammen. Nachbarn streckten sich die Hände entgegen und bildeten einen großen Tanzkreis. Auf dem Fahrrad schaute die Oberurseler Bilderbuchautorin Gisela Kalow vorbei. Sie nutzte das Angebot, um eines ihrer Lieblingsdesserts zu kaufen. "Ich esse unheimlich gern Baklava", sagte sie und ließ sich drei Blätterteigteilchen auf das Tablett legen. Im Sinne des interkulturellen Austauschs nahm sie noch einen amerikanischen Muffin mit. Veranstaltungen wie das Begegnungsfest seien wichtig, betonte sie. Sie förderten das Miteinander der Menschen und den Frieden in der Welt."

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