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Oberursel

Stolpersteine mahnen

Im September sollen die ersten Steine verlegt werden. Initatioren des Projektes sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus (GCJZ) und die Feldbergschule.

Mit der Verlegung von „Stolpersteinen“ möchte die Stadt ab September ihrer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und des jüdischen Lebens in Oberursel gedenken. Ideengeber und Initiatoren sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus (GCJZ) und die Feldbergschule. Die Stolpersteine erinnern an die Schicksale der früheren Bewohnerinnen und Bewohner vor den Häusern, in denen diese einst gelebt haben. Die Idee dieses europaweiten Projekts baut darauf auf, dass die Steine aus der Bevölkerung finanziert werden und einzelne Personen und Organisationen Paten der Steine werden. Die Stadt unterstützt diese Aktion.

Seit 2007 erinnert bereits das gegenwärtig verhüllte Denkmal am Hospitalplatz an die Opfer der Verfolgung im Nationalsozialismus. In der „Initiative Opferdenkmal“ haben sich hunderte von Menschen in einer Vielzahl von Veranstaltungen über mehr als zehn Jahre engagiert, um das Denkmal an der Hospitalkirche realisieren zu können.

Die Feldbergschule will mit der Pflege der „Stolpersteine“ ein Zeichen für die aktive Auseinandersetzung mit Werten, wie der Achtung der Menschenwürde, Meinungsfreiheit, der freien Entfaltung der Persönlichkeit und der Religionsfreiheit setzen. kek

Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei Angelika Rieber unter Angelika.rieber@t-online.de.

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