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Spritzige Komödien locken

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Sebastian Scherer (links) und Carsten Koehnen stellen das Programm des Stadttheaters vor. Im Hintergrund eine Szene aus dem Stück „Fehler im System“ mit Jürgen Tarrach (Mitte). schuricht
Sebastian Scherer (links) und Carsten Koehnen stellen das Programm des Stadttheaters vor. Im Hintergrund eine Szene aus dem Stück „Fehler im System“ mit Jürgen Tarrach (Mitte). schuricht © Ksp

Volkshochschule stellt die Stadttheatersaison 2022/23 vor / Auftakt am 10. Oktober

Oberursel - Der „Promifaktor“ der neuen Theatersaison kann sich sehen lassen: Doris Kunstmann, Jürgen Tarrach oder Michael von Au gehören zu den Akteuren, die im Rahmen des Stadttheaters, der von der Volkshochschule (vhs) initiierten Theaterreihe mit Tradition, in dieser Saison auf die Bühne der Stadthalle stehen werden. Jetzt haben Carsten Koehnen, Leiter der vhs, und Sebastian Scherer, bei der vhs für die Theaterreihe zuständig, in der Alten Post den Spielplan für die Saison 2022/23 vorgestellt.

Wie immer gebe es, so Koehnen, vier Theaterstücke und einen musikalischen Abend. Die Spielzeit beginnt schon bald: Am Montag, 10. Oktober, steht zum Auftakt die Komödie „Das Abschiedsdinner“ auf dem Programm. „Das Stück erzählt von alter Freundschaft, die nur noch aus Verpflichtung besteht und somit etwas schal geworden ist“, erzählt Sebastian Scherer. Ob die drei Freunde, gespielt von Michael von Au, Ralf Komorr und Susu Padotzke (sie springt für die ursprünglich vorgesehene Saskia Valencia ein), ihre Freundschaft noch retten können, bleibt abzuwarten. „Die Zuschauer können sich auf spritzige und witzige Dialoge freuen“, verspricht Scherer. Eine Hommage an das Leben und Werk von Udo Jürgens erwartet die Besucher am Dienstag, 29. November. Die Akteure des „nostalgisch-packenden Abends“ sind Christian Mädler, Gudrun Schade und Carsten Gerlitz sowie eine Live-Band.

Mensch oder Maschine lautet die Frage, die am Samstag, 21. Januar, im Mittelpunkt steht. In der „zukunftsweisenden Komödie“, in der Jürgen Tarrach die Hauptrolle spielt, geht es um eine Frau, die ihren Freund vor die Tür setzt und sich stattdessen eine digitale Version ihres Ex bestellt. Ein entscheidender Programmierfehler sorgt für Verwicklungen. Mit „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ kommt am Montag, 13. März, fast schon ein (Film-)Klassiker auf die Bühne. In dem „Schauspiel mit Tiefgang“ spielt Doris Kunstmann eine pensionierte Lehrerin, die von ihrem Sohn einen Wagen mit Chauffeur (Ron Williams) vermittelt bekommt: Egozentrische Südstaaten-Lady trifft auf lebensklugen Mann.

TICKETS AB SOFORT ERHÄLTLICH

Geplant sind vor den Vorstellungen wieder Einführungsveranstaltungen, in denen ein Ensemblemitglied über Geschichte, Autor und zeitlichen Kontext berichtet. Sie stehen aber noch nicht fest.

Tickets für die Saison 2022/2023 sind ab sofort über die vhs Telefon 0 61 71/ 584 80, Frankfurt Ticket RheinMain, Tickethotline 069/13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de sowie im Ticketshop, Kumeliusstraße 8, erhältlich. Einzelkarten kosten je nach Kategorie 25, 22 oder 16 Euro.

Ermäßigungen gibt es für die Kategorien zwei (18 Euro) und drei (13 Euro). Theaterfreunde, die alle fünf Stücke sehen möchten, können über die vhs ein Abo je nach Kategorie für 99, 89 oder 65 Euro erstehen. ksp

„Willkommen bei Hartmanns“ nachgeholt

Das fünfte Stück der Saison ist wieder eine Komödie. „Willkommen bei den Hartmanns“, nach dem gleichnamigen Film von Simon Verhoeven. „Das Stück erzählt davon, wie eine Villa, in der die Hausbewohner einen Flüchtling aus Afrika bei sich aufnehmen, zum Narrenhaus wird“, bringt es Sebastian Scherer auf den Punkt. „Dieses Stück liegt uns besonders am Herzen, da es bereits 2020 auf unserem Spielplan stand und dann dem Lockdown zum Opfer gefallen ist“, berichtet Carsten Koehnen. Alle Abende beginnen um 20 Uhr in der Stadthalle. Koehnen und Scherer wünschen sich, „dass wir alle mit der Saison 2022/23 wieder in normale Fahrwasser kommen.“ 420 Plätze stehen bereit, so Koehnen. Hohe Schauspielkunst ist im „Stadttheater Oberursel“ kombiniert mit vergleichsweise günstigen Preisen „Unser Ziel ist, damit alle Bürger im Hochtaunuskreis zu motivieren, unser Angebot guten Theaters wahrnehmen zu können“, sagt Koehnen.

Ermöglicht wird das Theater, das als Reihe vor 75 Jahren ins Leben gerufen wurde, dank der Unterstützung der Stadt und der Sponsoren.

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