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Radeln für den guten Zweck

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Von: Götz Nawroth-Rapp

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Mountainbiker beim Feldbergradeln 2012: Damals wurden 304 Teilnehmer gezählt.
Mountainbiker beim Feldbergradeln 2012: Damals wurden 304 Teilnehmer gezählt. © Radeln auf den großen Feldberg e.v.

Am 8. September laufen und fahren wieder Hunderte auf den Großen Feldberg. Die Anmeldung für den Gipfelsturm läuft. Der Erlös aus dem Turnier geht an krebskranke Kinder.

Am 8. September laufen und fahren wieder Hunderte auf den Großen Feldberg. Die Anmeldung für den Gipfelsturm läuft. Der Erlös aus dem Turnier geht an krebskranke Kinder.

Sport treiben und dabei helfen: Beim Radeln auf den Großen Feldberg am 8. September ist das möglich. Radfahrer, Wanderer und Läufer sind bei der siebten Auflage eingeladen, von Oberursel aus den Gipfel zu stürmen. 11,6 Kilometer und 550 Höhenmeter sind dabei zu bewältigen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 300 Teilnehmer gezählt. „Wir sind guter Dinge, dass es diesmal noch mehr Leute werden“, sagt Bent Hansen, der das Radeln alljährlich zusammen mit dem Verein Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt organisiert. Bisher lägen schon mehr als 110 Anmeldungen vor.

Statt eines Startgeldes entrichten die Teilnehmer eine Spende an den Verein. Ein Betrag von 15 Euro gilt als angemessen, es kann aber auch weniger und selbstverständlich auch mehr Geld gespendet werden. Außerdem können Teilnehmer ihre Verwandten und Bekannten als Sponsoren werben und so ihren Spendenbeitrag noch deutlich erhöhen.

Bei den vergangenen Veranstaltungen sind rund 55.000 Euro zusammengekommen. Dabei hat das Feldbergradeln seinen Ursprung in einer Wette. „Meine damalige Freundin und heutige Ehefrau hatte gewettet, ich könnte nicht auf den Berg hochradeln“, erzählt Hansen. Das war 2007. Damals waren ein gutes Dutzend Leute mit Hansen angetreten und hatten im Bekanntenkreis schon damals rund 3000 Euro gesammelt.

Verein unterstützt Krebsforschung

Inzwischen ist das Feldbergradeln etabliert, und Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) ist Schirmherr der Veranstaltung. Mehr als 40 Helfer sollen den reibungslosen Ablauf sicherstellen. Die Teilnehmer werden zwischen 9.30 Uhr und 10.30 Uhr vom Startpunkt am neuen Taunus-Informationszentrum in der Alfred-Lechler-Straße auf den Weg geschickt. Radler können sich für die Route über die Straße oder den Weg durch den Wald entscheiden. Dafür sollte das Fahrrad aber auch geeignet sein. Läufer und Wanderer nutzen die Waldroute. Auf der Strecke gibt es Verpflegungspunkte am Sandplacken und an der Applauskurve. Im Ziel gibt es Kaffee und Kuchen, Live-Musik und eine Tombola mit Sachpreisen. Für die jungen Gäste wird eine Hüpfburg aufgebaut, außerdem gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm, damit keine Langeweile aufkommt.

Die Vorsitzende von Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt, Helga von Haselberg, freut sich über das Engagement der Radler und Läufer. Der Verein ist seit 30 Jahren aktiv und muss ohne staatliche Hilfen auskommen, wie sie sagt. Er hilft den Familien der an Krebs erkrankten Kinder unter anderem mit psychosozialer Betreuung. Eine 1993 ins Leben gerufene Stiftung des Vereins unterstützt außerdem die Krebsforschung.

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