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Personal und Geld fehlen

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Mangel in der Kinderbetreuung

Oberursel - Stetig steigende Ausgaben für die Stadt, Fachkräftemangel und ein neuer Rechtsanspruch: Die Kita-Betreuung steht unter Druck. Der bedarfsgerechte Ausbau von Krippe, Kindergarten und Hort stellt die Stadt vor „vielfältige Probleme und Herausforderungen“, heißt es im vorläufigen Kitaentwicklungsplan 2023. Das Papier, das heute im Sozial-, Bildungs- und Kulturausschuss auf der Tagesordnung steht, zeichnet ein düsteres Bild: „Ausreichend Gebäude für die notwendigen Platzkapazitäten könnten durch politische Beschlüsse noch bereitgestellt werden - die Finanzierung dieser Angebote sowie vor allem die Gewinnung ausreichender, gut qualifizierter Fachkräfte scheint ein nahezu aussichtsloser Kampf zu sein.“

So könnten schon heute vorhandene Betreuungsplätze wegen Personalmangels nicht belegt werden. Für unter Dreijährige fehlen laut Plan rund 100 Plätze in Krippen und bei Tageseltern, um eine 80-prozentige Versorgungsquote zu erreichen. In der Grundschulbetreuung sieht es noch prekärer aus: Derzeit zählen die Horte und Betreuungszentren 960 Plätze zu wenig, um alle Grundschulkinder zu versorgen. Die Quote liegt bei unter 60 Prozent. Der Ausschuss tagt ab 18.30 Uhr in der Stadtbücherei. Beschlossen werden soll der Kita-Plan 2023 Ende März. mrm

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