So soll’s nicht sein: Autos parken auf dem Gehweg in der Taunusstraße in Stierstadt. 
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So soll’s nicht sein: Autos parken auf dem Gehweg in der Taunusstraße in Stierstadt. 

Oberursel

Oberursel: Ärger um Falschparker

Die Stadt Oberursel verteilt mehr Knöllchen und hat dabei auch die Gehwege im Visier. Denn nicht überall dürfen diese als Parkraum genutzt werden.

„Haben die nichts Besseres zu tun?“, fragt eine Facebook-Nutzerin. Die, das ist die Stadtpolizei, die in den vergangenen Tagen deutlich strenger und intensiver in puncto Falschparker auf Orschels Straßen kontrolliert hat als in den Wochen und Montan zuvor. Und so hagelte es in den jüngsten Tagen auch deutlich mehr „Knöllchen“.

Ein Ordnungsgeld fürs Parken im Halteverbot – okay, aber ein Ticket fürs Parken auf dem Gehweg, wenn man sonst niemand behindert, sei schon übertrieben, so der Tenor in den sozialen Medien.

Die Stadt hält dagegen. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordere Vorsicht und Rücksichtnahme, so der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent Christof Fink (Grüne). „Vor allem Kinder, Senioren, Personen mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind auf ausreichend breite und sichere Gehwege angewiesen.“

Laut Straßenverkehrsordnung ist das Parken auf dem Gehweg oder das Parken unter Benutzung des Gehwegs nur dort erlaubt, wo es Verkehrszeichen oder Parkflächenmarkierungen zulassen. Und das ist etwa in der Homburger Straße und Taunusstraße nicht der Fall. Wer dort beim Falschparken erwischt wird, muss mit einem Ordnungsgeld von mindestens 20 Euro rechnen.

In den sozialen Medien gibt es aber auch Zustimmung für den härteren Kurs des Ordnungsamtes. „Ein Strafzettel hat eine bessere erzieherische Wirkung als eine höfliche Bitte“, schreibt etwa eine Nutzerin. Und ein anderer meint: „Sehr gut, man kommt mit Rollstuhl oder Krippenwagen manchmal nicht durch.“ (aw)

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