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Nicht alle Weihnachtsbäume leuchten

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Stadt hängt nur die Hälfte ihrer Adventsbeleuchtung auf und spart Strom / Kosten wie im Vorjahr erwartet

Oberursel - Alle sind derzeit zum Energiesparen aufgerufen. Passt es da, im Advent Lichterketten aufzuhängen und den Stromverbrauch in die Höhe zu treiben? Wie hält es die Stadt Oberursel mit der öffentlichen Weihnachtsbeleuchtung? Die gute Nachricht: Weihnachtslichter soll es geben, nur nicht mehr so viele. Vier große beleuchtete Weihnachtsbäume werden wieder an den vier zentralen Stellen Marktplatz, Kumeliusstraße/Vorstadt, Epinayplatz und Bahnhofsvorplatz aufgestellt, heißt es aus dem Rathaus.

Die Tannen würden, wie bisher, mit stromsparenden LED-Ketten geschmückt. Abgesehen davon können weitere Bäumchen auch ohne Lichter hübsch hergerichtet werden. Geplant sei, „in einer gemeinsamen Aktion mit verschiedenen Beteiligten eine Vielzahl kleinerer Weihnachtsbäume ohne Beleuchtung zu dekorieren und diese in den Stadtteilen und der Innenstadt aufzustellen.“ Und was ist mit den beleuchteten Weihnachts-Ornamenten, den Sternen und Sternschnuppen, die sonst immer über den Straßen in der Innenstadt hingen? Vor allem Vorstadt, Holzweg, Ackergasse, Strackgasse und Untere Hainstraße sowie die wichtigsten Straßen in Stierstadt, Oberstedten, Weißkirchen und Bommersheim wurden damit geschmückt. Für Innenstadt und Stadtteile gebe es insgesamt 171 Beleuchtungs-Ornamente, so die Stadt. „Um Energie zu sparen sollen in diesem Jahr nur 50 Prozent davon aufgehängt werden.“ Eingeschaltet würde die abgespeckte Leucht-Deko am Mittwoch, 23. November, erster Advent ist der 27. In der zweiten Woche des neuen Jahres die Deko abgehängt.

Rund 6000 Euro habe der Strom für die gesamte Weihnachtsbeleuchtung 2021 gekostet. Dieser Preis solle in etwa auch dieses Jahr gehalten werden: „Durch die Reduzierung der Ornamente auf 50 Prozent und in Verbindung mit den Kostensteigerungen im Energiebereich gehen wir von ähnlichen Kosten aus“, so die Stadt. cg

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