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Das Oberurseler Parlament hat seinen Widerstand gegen einen neuen Frankfurter Stadtteil westlich der A5 bekräftigt.

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Oberursel: Nein zum Frankfurter Stadtteil

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Das Oberurseler Parlament hat seinen Widerstand gegen einen neuen Frankfurter Stadtteil westlich der A5 bekräftigt. Nur eine Partei wollte dabei nicht mitmachen.

Das Oberurseler Stadtparlament hat am Donnerstagabend seinen Widerstand gegen den von Frankfurt geplanten Stadtteil bekräftigt. Auf Antrag der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) hat eine klare Mehrheit der Stadtverordneten sich „gegen jegliche Bebauungsbestrebungen der Stadt Frankfurt westlich der Bundesautobahn 5 in Richtung der eigenen Gemarkungsgrenzen“ ausgesprochen.

Mit Blick auf die wichtige Sitzung der Regionalversammlung Südhessen am 13. Dezember sei es wichtig, noch einmal Stellung zu beziehen, betonte OBG-Sprecher Andreas Bernhardt. Er dankte ausdrücklich dem CDU-Kreisvorsitzenden Jürgen Banzer für seinen Einsatz gegen die „Josefstadt“, wie das geplante Wohnquartier für bis zu 30 000 Menschen mit Bezug auf den Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef (SPD) in den angrenzenden Taunuskommunen genannt wird.

Auch Josefs Oberurseler Parteifreunde stimmten dem Beschluss, bei zwei Enthaltungen, zu. „Wir wollen keine neue Kleinstadt in unserer direkten Nachbarschaft“, sagte Wolfgang Burchard (SPD). Gegen eine Bebauung östlich der A5 habe man allerdings nichts einzuwenden.

Es gehe darum, natürliche Freiräume und Grünflächen zu erhalten, sagte Christina Herr (Grüne). Als einzige Fraktion stimmte die FDP (eine Enthaltung) gegen die Resolution. „Wir müssen den Siedlungsdruck gemeinsam lösen“, sagte Katja Adler. Peter Lutz (AfD) forderte die CDU auf, bei den Parteifreunden in Frankfurt für eine Bebauung des Pfingstbergs zu werben.

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