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Für Fahrradfahrer in Oberursel gibt es mehr Stellplätze. 

Oberursel

Mehr Abstellboxen für Fahrräder in Oberursel

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Erweiterung und Neuanschaffung an mehreren Bahnhöfen. Der Bedarf steigt immer weiter.

Weil die Nachfrage nach Fahrradabstellplätzen an den zentralen Umsteigestationen sowie an den Bahnhöfen ungebrochen hoch ist, hat die Stadt reagiert. Im Rahmen des Projektes „Bike + Ride Sammelantrag 2018/ 2019 – Eschborn, Liederbach am Taunus, Oberursel“ wurden mehrere Abstellanlagen erweitert.

So wurden insgesamt zehn neue Fahrradboxen auf dem an die U-Bahn-Haltestelle „Bommersheim“ angrenzenden Park-platz angebracht. Die Boxen werden mit Hilfe eines Oberurseler Fahrradgeschäfts an Kunden gegen eine geringe Monatsgebühr vermietet.

Am Oberurseler Bahnhof ist aufgrund der vielseitigen Umsteigebeziehungen in S-, U-Bahn und Busverkehr sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite die Nachfrage nach zusätzlichen Fahrradabstellplätzen besonders hoch. Daher wurden die Anlagen auf beiden Seiten durch zusätzliche, überdachte Abstellplätze erweitert, die in der Ausgestaltung an die bereits vorhandenen Anlagen angepasst sind. Auf diese Weise sind insgesamt 28 neue Abstellplätze für Fahrräder entstanden.

Die Nutzung war direkt nach der Montage sehr hoch. Trotz der Erweiterung zeigen die hohe Anzahl an wild abgestellten Fahrrädern sowie die hohe Auslastung aller Anlagen, dass weiterer Bedarf an Fahrradabstellplätzen besteht, so die Stadt in einer Mitteilung. So lag an einem regnerischen Novembertag die Auslastung auf der Bahnhof-Südseite bei etwa 150 Prozent auf der linken Radabstellanlage und bei rund 215 Prozent auf der rechten Anlage.

Weitere elf Radabstellplätze wurden am Bahnhof in Weißkirchen geschaffen. Gleichzeitig wurde in diesem Zug auch der Radweg entlang des Bahnhofs Weißkirchen durch eine bessere Wegeführung und Absenkung von Bordsteinen optimiert.

„Der Ausbau der Fahrradabstellanlagen ist ein wichtiger Teil unserer Radverkehrsförderung“, sagt Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Christof Fink (Grüne). Das Land Hessen fördert die Gesamtkosten von etwa 75 000 Euro mit einem Zuschuss in Höhe von 75 Prozent.

Das war das Ergebnis von Gesprächen, die der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main geführt hat. 60 000 Euro kosten die Radabstellanlagen, weitere 15 000 Euro wurden für die Tiefbauarbeiten fällig. bö

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