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Ideen für Platzgestaltungen sind online

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Bürgermeisterin drückt aufs Tempo / 250 000 Euro wollen ausgegeben werden

Oberursel - Die Ergebnisse der im Sommer durchgeführten Bürgerbeteiligung zu „Zukunft Innenstadt - Plätze“ sind ab sofort grafisch aufbereitet online abrufbar, teilt das Rathaus mit. Sie finden sich auf www.oberurselimdialog. de/ergebnisse-zukunft-innenstadt. Die Dokumentation zeige die Ergebnisse aus den Stadtspaziergängen mit den anschließenden Workshops, aus der Online-Beteiligung sowie der abschließenden Werkstatt.

Die Stadt hatte einen breit angelegten Beteiligungsprozess für ein Integriertes Gestaltungskonzept „Freiraum und Plätze“ durchgeführt. Er wird vom Arbeitskreis Gestaltungskonzept City aus Stadtparlamentsfraktionen, Gewerbeverein Fokus O., Lokaler Oberurseler Klimainitiative (LOK) und Initiative „Oase am Urselbach“ sowie Fachleuten der Verwaltung begleitet. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und Empfehlungen des Arbeitskreises wurden in einer Magistratsvorlage zusammengefasst und sollen zu Leitlinien für ein Freiraum- und Platzgestaltungskonzept führen.

Für den Epinay-Platz etwa sollen mehr Grün, Schatten und weitere Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Die Beschlussvorlage war aber in der jüngsten Sitzung des Bau, Umwelt- und Klimaschutzausschusses wegen weiteren Beratungsbedarfs der Grünen verschoben worden.

Deshalb drückt Bürgermeisterin Antje Runge (SPD) in der Mitteilung aufs Tempo: „Da die formulierten Prüfaufträge die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und der Arbeit des Arbeitskreises widerspiegeln und der Magistrat alle offenen Fragen beantwortet hat, bin ich zuversichtlich, dass wir das Programm bald umsetzen können. Der Handlungsbedarf ist da, daher muss zeitnah entschieden werden. Die 250 000 Euro, die uns das Land Hessen aus seinem Förderprogramm ,Zukunft Innenstadt I‘ zur Verfügung stellt, müssen bis Ende 2023 verwendet werden. Je weniger Zeit wir haben, umso schwieriger wird die Umsetzung“, sagt Runge. Das Freiraumkonzept müsse erarbeitet, Prüfungen durchgeführt, Aufträge vergeben werden und Pflanzungen seien auch nicht jederzeit möglich. Auch der heiße Sommer habe erneut gezeigt, wie dringlich die geplanten Umgestaltungen mit mehr Grün, Wasser und Schatten seien. jo

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