Bienen Hochtaunus

Historie des Vereins

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Der Bienenzuchtverein existiert seit 1889. 24 Imker hoben ihn damals aus der Taufe.

Der Bienenzuchtverein Obertaunus wird im Jahre 1889 von 24 Imkern aus der Taufe gehoben. Ein halbes Jahrhundert später haben sich schon fast 90 Mitglieder eingefunden – darunter „kein passiver Vereinsangehöriger“.
Als Markstein erweist sich die 1937 erfolgte Übernahme des Stationsgebäudes „Saalburg“ der stillgelegten Straßenbahnlinie Bad Homburg / Römerkastell. Schon im Folgejahr gilt die „Belegstelle“ als staatlich anerkannter Bienenzuchtort. Das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit seiner Bruchsteinfassade und dem offenen Vorbau wurde 1900 im Rahmen der Feierlichkeiten zur Kastell-Grundsteinlegung in Betrieb genommen. Die sogenannte Saalburgbahn rollte bis ins Jahr 1935.

Seit 2004 in Oberstedten

2004 kann der Verein die ehemalige Imkerei Witt in Oberstedten für seine Ausbildungszwecke einrichten und nutzen. Nun beginnt auch die gezielte Nachwuchsförderung. Die Teilnahme am Hessentag 2011 in Oberursel bringt neuen Schwung ins Vereinsleben. Schnell gehen die Mitgliederzahlen nach oben: Konnte man 2008 noch 90 Mitstreiter mit insgesamt 488 Bienenvölkern zählen, betreuen heute mehr als 180 Mitglieder aus der gesamten Vordertaunus-Region zirka 800 Völker. Im Obertaunus-Verein sind durchweg Hobby-Imker versammelt – kaum eine Rolle spielt der Erwerbsgedanke.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Oberursel und dem dortigen Landwirtschaftlichen Förderverein (LFO) werden Blühstreifen im Ortsgebiet angelegt. Das Dach des Rathauses wird zum Standort einiger Bienenvölker.
Das 125-jährige Bestehen des Vereins wird unter dem Motto „Damit uns auch morgen noch etwas blüht!“ am Sonntag, 14. September, mit großem Programm gefeiert. ov

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