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Handwerk, Hessendorf und Äppler

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„Herbsttreiben“ am Wochenende im Zeichen von Nachhaltigkeit und Fairem Handel

Oberursel - Von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. September, lockt wieder das „Herbsttreiben“ in die Innenstadt, kündigt der Gewerbeverein Fokus O. an. Mit Handwerkermarkt, Hessendorf, landwirtschaftlichem Gerät und offenen Geschäften, Samstag bis 18 Uhr, Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Neben Traditionellem werde auch der Eine-Welt-Gedanke vertreten sein, denn Oberursel will sich wiederum zur Fairtrade-Stadt rezertifizieren lassen.

Herzstück des Herbsttreibens werde wieder der Handwerkermarkt auf dem Epinayplatz sein, der Einblicke in Holzbau und Elektro, Metallverarbeitung und Sanitär, Fliesenlegen und Dachdecken, Gartenbau, Schädlingsbekämpfung und einiges mehr bietet. Die Handwerker planen eine Modenschau am Samstag und Sonntag jeweils um 14.30 Uhr mit einem selbst gemachten Kleidungsstoff ihres Gewerks. Für Samstagabend laden die Handwerker zum geselligen Beisammensein mit Livemusik von „Shahin“ von 18 bis 22 Uhr auf dem Epinayplatz ein.

Am Rathausplatz wird die Fairtrade-Bühne sein. Oberursel ist seit genau zehn Jahren Fairtrade-Stadt und will es auch bleiben. Auch Schulen und Kirchengemeinden werden auf der Bühne des Rathausplatzes ihren Beitrag leisten und ringsum sorgen italienische und französische Marktbetreiber dafür, dass alle etwas zum Schlemmen finden.

Auch die Fokus O.-Aktion „Spiel uff die Gass“ wird am Samstag ihren Abschluss finden. Es gibt ein Torwandschießen. Landet jemand nach den Regeln sechs Treffer, winkt ein VW Multivan E Hybrid T7 Live DEMO im Wert von 75 000 Euro.

Neu in diesem Jahr sind mediterrane Spezialitäten. Italien kommt in die Untere Hainstraße.

Landwirtschaftliches Gerät wird in der Eppsteiner Straße ausgestellt. Flüssiges zum täglich Brot und weitere Leckereien gibt es bereits ab Freitagabend auf dem Marktplatz im Hessendorf.

Auch steht dort das „Stöffche“ im Mittelpunkt. Das gesamte Wochenende können bis zu 21 Apfelweine aus Glasballons von privaten Hobby-Kelterern bei der 23. Orscheler Ebbelwoi-Vertestigung rund um den Marktplatzbrunnen blindverkostet und bewertet werden. Die von der Kelterei Steden organisierte Aktion fördert ebenfalls die lokale Gemeinsamkeit, denn viele Kelterer verwenden nicht nur die eigenen, sondern teilweise auch die Äpfel der Nachbarn oder Freunde, was zu geselligen Treffen und Austausch unter Apfelwein-Experten führt. Diese nehmen teils Quitten, Speierling, Schlehen oder auch Birnen zu ihren Äpfeln hinzu und variieren das Keltern und die Lagerung, um ihrem Ebbelwoi eine individuelle Note zu verleihen.

Die Verkostungszeiten sind Freitag von 18 bis 21 Uhr, Samstag von 14 bis 21 Uhr und Sonntag von 12 bis 17.30 Uhr.

Die Prämierung des Orscheler Ebbelwoikönigs findet dann am Sonntagabend um 19 Uhr statt. red

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