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Bohren, hämmern, schrauben: Beim Repaircafé im Rathaus ist immer viel zu tun. 

Oberursel

330 Geräte beim Oberurseler Repaircafé gerettet

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„Oberursel repariert“ startet in die neue Saison und zieht ein positives Fazit für 2019. 75 Prozent der Geräte konnten da repariert werden.

Am kommenden Samstag, 1. Februar, findet zum ersten Mal im neuen Jahr ein Repaircafé im Oberurseler Rathaus statt. Die Verantwortlichen von „Oberursel repariert“ nutzen das, um ein Fazit des vergangenen Jahres zu ziehen.

Schon seit vier Jahren lädt das Netzwerk Bürgerengagement Oberursel gemeinsam mit den Amateurfunkern des DARC einmal monatlich in den Hieronymi-Saal des Rathauses, um defekte Geräte untersuchen und – sofern möglich – reparieren zu lassen.

Nächster Termin

Der nächste Terminist am Samstag, 1. Februar, von 10 bis 13 Uhr im Georg-Hieronymi-Saal des Rathauses, Oberhöchstadter Straße 7. Der Einlass erfolgt über den Seiteneingang an der Einfahrt zur Tiefgarage Stadthalle.

Im vergangenen Jahr wurden fast 330 Geräte von den Bürgern vorbeigebracht. Nicht selten stünden Besucher schon gegen 9.30 Uhr vor der Tür, obwohl diese erst um 10 Uhr geöffnet werde.

Bis zu 17 Techniker kümmern sich um die Sachen. Dazu zählen Staubsauger, Rasierer und alle Arten von Haushaltsgeräten genauso wie neue, aber auch alte Schätze wie Nähmaschinen, Radios oder Heizlüfter, die auch mal nach 50 Jahren ihren Dienst verweigert haben.

Die Erfolgsquote liegt bei 75 Prozent, auch wenn mitunter ein zweiter Besuch erforderlich ist, zum Beispiel, um Ersatzteile zu bestellen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber die Gäste müssen etwas Geduld mitbringen. Bei großem Andrang kann es auch sein, dass ab 11.30 Uhr keine Aufträge mehr angenommen werden können, so die Verantwortlichen. 

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