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Oberursel

Erlen statt Fichten

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Die Stadt plant Ausgleichsflächen am Urselbach für Bauprojekte. Laubbäume stehen dazu hoch im Kurs.

Im Haidtränktal oberhalb der Hohemark wird am Urselbach der Bestand an Fichten durch Erlen und andere Laubbäume ersetzt. Das teilt die Stadt Oberursel mit.

Hintergrund sind planungsrechtlich festgesetzte Ausgleichsflächen für die Bebauungsplanverfahren „Landschaftspark Borngrund“ und „Gewerbegebiet An den Drei Hasen“. Der ursprüngliche Wald besteht an dieser Stelle aus bis zu 40 Jahre alten Fichten. Die Bäume könnten bei Sturm abbrechen, da sie an diesem überwiegend durchnässten Standort nur mangelhaft wurzeln. Für fliegende Insekten, die an naturnahen Bächen zahlreich vorkommen, stellen die Nadelgehölze – im Gegensatz zum Auen- und Bruchwald – Barrieren dar. Kraut- und Strauchschichten sind kaum vorhanden, da die hohen Bäume Schatten werfen. Nun sollen überwiegend Erlen, Eschen und Buchen gepflanzt werden. Angrenzend an die Fläche befindet sich ein vor rund zehn bis 15 Jahren umgebauter Baumbestand, der zeigt, wie die nun vorgesehene Fläche später aus-sehen soll.

Die Kosten der Pflanzung sind mit rund 170 000 Euro veranschlagt. Zum Teil werden die Kosten mit den zugeordneten Bauvorhaben verrechnet. kek

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