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Einblick in Nöte des Tierheims

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Grüne schauen sich auf überfüllter und maroder Anlage um

Oberursel - Die Grünen-Direktkandidaten Patricia Peveling und Sven Mathes haben dem Tierheim Hochtaunus einen Besuch abgestattet,, um sich ein Bild zu machen, teilen sie mit. Das Tierheim wartet derzeit auf den dringend nötigen Neubau des zentralen Tierpensions- und Verwaltungsgebäudes und ist zugleich an seiner Belastungsgrenze, was die Aufnahmekapazitäten betrifft. Viele Tiere, die im Corona-Lockdown unbedacht angeschafft wurden, würden von ihren überforderten Besitzern wieder abgegeben. Beim Rundgang und im Gespräch mit Leiterin Nicole Werner sei deutlich geworden, dass es viele „Baustellen“ gibt - nicht nur beim Gebäude. Auch die gestiegenen Energiekosten, die zukünftige Erhöhung der Gebührenordnung der Tierärzte und der auch bei Tierpflegern bestehende Personalmangel stelle das Tierheim vor große Herausforderungen. Auch der Tierhandel auf Ebay mache den Tierheimen zu schaffen und sollte dringend kontrolliert und eingegrenzt werden. Ein Sachkundenachweis für die Haltung von Hunden - wie es ihn in einigen Bundesländern schon gebe - wäre nach Ansicht von Peveling und Mathes ein sinnvolles Instrument. Diskutiert worden sei auch eine Sterilisations-Pflicht bei Freigänger-Katzen, denn Katzen vermehrten sich unkontrolliert und schnell. Es landeten verhältnismäßig viele streunende Katzen im Tierheim. jo

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