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Barrierefreie Haltestellen

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Der Magistrat plant mit insgesamt 1,6 Millionen Euro, die sie kosten sollen.

Über zehn Bushaltestellen wird die Stadt Oberursel barrierefrei umbauen – vorausgesetzt, das Stadtparlament stimmt am kommenden Donnerstag zu. Der Magistrat hat dazu eine Vorlage erstellt, in der insgesamt rund 1,6 Millionen Euro für den Umbau veranschlagt werden.

Gedeckt sind davon jedoch nur rund eine Million Euro, und zwar stammt das Geld aus zwei Förderanträgen, die die Stadt für das Jahr 2016 und 2017 bei dem Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil gestellt hat. Beide wurden bewilligt. Die restlichen rund 600 000 Euro sollen nun aus dem laufenden Haushalt finanziert werden.

„Die erheblichen Abweichungen von den Kostenplanungen begründen sich mit einem massiven Anziehen der Baukosten, die sich jetzt auch in diesem Ausschreibungsergebnis widerspiegeln“, schreibt Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne) in der Magistratsvorlage. Um die Förderfähigkeit der Umbaumaßnahmen nicht zu gefährden, wie es in der Vorlage heißt, habe die Betriebskommission der Bau und Service Oberursel (BSO) schon einen Teil der Bauaufträge erteilt. Die Vergabe sei unter einem Finanzierungsvorbehalt beschlossen worden, um zeitnah mit dem Bau starten zu können. Angesichts des aktuellen Bearbeitungsstands macht es aber keinen Sinn, die bereits geplanten Maßnahmen zu stoppen.

Bei der aktuellen Auftragslage in der Baubranche rechnet die BSO nicht mit besseren Angeboten. Deshalb will die Stadt parallel zum Bau einen Antrag bei Hessen Mobil stellen, um die Fördersumme zu erhöhen. pz

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