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Antje Runge (SPD).
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Antje Runge (SPD).

Oberursel

Antje Runge gewinnt die Stichwahl in Oberursel

  • VonGabriele Calvo Henning
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Neue SPD-Bürgermeisterin holt 51,5 Prozent der Stimmen, setzt sich gegen Carsten Trumpp (CDU) durch und wird Nachfolgerin ihres Parteigenossen Hans-Georg Brum.

Die Oberurseler Bürgermeisterwahl ist entschieden. In der Stichwahl setzte sich am Sonntag die Sozialdemokratin Antje Runge durch und wird damit Nachfolgerin ihres Parteigenossen Hans-Georg Brum.

Es war die erwartet knappe Entscheidung: 51,5 Prozent der Stimmen entfielen auf Runge. Die 51 Jahre alte Sozialdemokratin lag damit wenige Prozentpunkte vor ihrem gleichaltrigen Mitbewerber Trumpp, der es auf 48,5 Prozent brachte. Die Wahlbeteiligung lag in der Stichwahl bei 50,8 Prozent. Zwei Wochen zuvor, als in Hessen auch die Kommunalparlamente neu gewählt wurden, hatte sie bei 60,2 Prozent gelegen.

Damit ist klar, dass Runge die nächsten sechs Jahre den Spitzenposten im Oberurseler Rathaus innehaben werden wird.

„Mir geht es total gut. Ich bin überwältigt und dankbar“, sagte Runge in einer ersten Stellungnahme. Sie will nach einer kurzen Osterpause direkt mit den Vorbereitungen auf ihr neues Amt beginnen. „Dafür werde ich viele Gespräche mit den Mitarbeiten in der Verwaltung führen. Ich werde mit Bürgermeister Hans-Georg Brum sprechen und natürlich mit den Parteien.“

Bei der CDU war die Stimmung derweil gedrückt. „Ich bin enttäuscht, auch wenn das Ergebnis äußerst knapp ist. Letztlich haben gut 500 Stimmen gefehlt. Keine Ahnung, ob es auch am Bundestrend gelegen hat, wo die CDU wegen der Maskenaffäre extrem verloren hat. Aber letztlich spielt das auch keine Rolle. Antje Runge hat gewonnen. Und dazu gratuliere ich ihr“, kommentierte Trumpp den Ausgang der Stichwahl.

Im ersten Durchgang hatte vor 14 Tagen keiner der insgesamt acht Bewerber die absolute Mehrheit erreicht. Trumpp, Abteilungsleiter im Einwohnerbüro und stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Einwohnerservice, brachte es auf 28 Prozent der Stimmen, Runge, Führungskraft in der Frankfurter Stadtverwaltung, auf 24,2 Prozent. Etwas überraschend kam das Ausscheiden des Ersten Stadtrats Christof Fink (Grüne), der ob seines Bekanntheitsgrades als einer der Favoriten im Rennen gegangenen war, sich aber mit 19,8 Prozent und dem dritten Platz genügen musste.

Mit zehn Prozent war im ersten Durchgang Michael Planer (FDP) auf Platz vier gelandet, gefolgt von Andreas Bernhardt (OBG) mit 9,4 Prozent, Dirk Müller-Kästner (unabhängig) mit 4,3 Prozent, Peter Lutz (AfD) mit 2,6 Prozent und Dennis Luxen (unabhängig) mit 1,7 Prozent.

Dass die Bürgermeisterwahl bei acht Kandidaten in die Verlängerung gehen würde, war allgemein erwartet worden, und so kam es dann auch. alv/aw/mak

Carsten Trumpp (CDU).

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