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Oberursel

Jetzt wird abgeschleppt

  • vonAlexander Wachtershauser
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Die Stadt Oberursel kündigt nach dem Chaos an der Hohemark Kontrollen an. Ein weiteres Mittel, um dem Besucherdruck Herr zu werden, ist der Einsatz von Drei-Wagen-Zügen der Linie U3.

Verkehrsdezernent Christof Fink (Grüne) hatte es bereits angedeutet, nun ist es amtlich: Die Stadt wird die Stellschrauben rund ums Taunusinformationszentrum (TIZ) an der Hohemark anziehen. So soll verhindert werden, dass sich das Verkehrschaos vom vergangenen Wochenende noch einmal wiederholt. Eine Straßensperrung soll es vorerst nicht geben. Aber: Sollten die jetzt ergriffenen Maßnahmen nicht greifen, behält sich die Stadt eine Sperrung vor, die von Ordnungskräften kontrolliert wird.

Tausende Ausflügler hatte es vergangenes Wochenende in den Taunus gezogen; sie hatten – nicht nur in Oberursel – für zum Teil chaotische Zustände gesorgt. Besonders betroffen war in der Brunnenstadt der Bereich rund um die Hohemark.

Weil der große Parkplatz am TIZ schon in den Vormittagsstunden überfüllt war, verlegten sich nicht wenige Schneetouristen aufs Wildparken: Rettungswege wurden zugestellt, und die Zufahrt zur Klinik Hohe Mark war kaum mehr möglich, weil die Alfred-Lechler-Straße völlig verstopft war. Aufgrund der Erfahrungen haben sich die Taunuskommunen zusammengesetzt und überlegt, welche Gegenmaßnahmen sinnvoll sind.

Dass die Situation für die Menschen nicht einfach ist, räumt Fink ein. „Wir haben Verständnis dafür, dass die Leute ihre freie Zeit – gerade während des Urlaubs oder den Ferien – in der Natur verbringen wollen, besonders in diesem Jahr, mit sehr wenigen Alternativen aufgrund der Einschränkungen durch Corona“, sagt er. Dabei müssten aber die geltenden Vorgaben wie Abstand und Maskenpflicht eingehalten werden, auch im Freien, wenn es zu eng werde. Und natürlich gelte auch die Straßenverkehrsordnung.

Pflicht zum Maskentragen

Zugeparkte Einfahrten oder Rettungswege seien völlig inakzeptabel, betont Fink und kündigt deswegen ab sofort intensive Kontrollen in diesen Bereichen an. Verstöße würden mit Strafzetteln und Abschleppen geahndet. Sollte das aber nicht ausreichen, behält sich die Stadt eine Sperrung der Alfred-Lechler-Straße vor. Dann würde nur Anliegern die Weiterfahrt Richtung Klinik Hohe Mark beziehungsweise Friedländer Straße gestattet.

Ein weiteres Mittel, um dem Besucherdruck Herr zu werden, ist der Einsatz von Drei-Wagen-Zügen der Linie U3 durch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Bis Sonntag werden solche Züge zur Hohemark eingesetzt. „Wir bitten alle Ausflügler, möglichst den ÖPNV zu nutzen“, appelliert Fink an die Erholungssuchenden. Noch besser aber wäre es, sich Alternativziele zur stark frequentierten Feldbergregion zu suchen.

Für alle Nutzer des ÖPNV gilt Maskenpflicht, auch für den Bereich der Haltestellen. Die Einhaltung soll an der Haltestelle „Hohemark“ verstärkt kontrolliert werden.

Generell wird überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen – auch im Freien.

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