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Oberursel ganz vorn

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Der Verein "So ne Kraft" hat seine neue „Solarkreisliga“ herausgegeben. An der Spitze steht ein alter Bekannter, doch Bad Homburg holt gewaltig auf.

Während Oberursel unangefochten an der Tabellenspitze bleibt, hat Bad Homburg sich vom hoffnungslosen Abstiegskandidaten zum Tabellenzweiten gemausert. Michael Bernhardt vom Verein „So’ne Kraft“ hat gestern die aktualisierten Daten der Solarkreisliga vorgelegt.

Was klingt wie ein Fußballergebnis, ist eine Vergleichstabelle, wie viel Strom aus Photovoltaikanlagen jeweils in den einzelnen Städten und Gemeinden des Hochtaunuskreises produziert wird. Oberursel liegt mit 925 Kilowattstunden vorn, dicht gefolgt von Bad Homburg mit 857 Kilowattstunden. Neu-Anspach nimmt Rang drei ein (816), vor Grävenwiesbach (745), Usingen (597), Wehrheim (401) und Friedrichsdorf (304). Schlusslicht bleibt wie im Vorjahr Steinbach mit nur 108 Kilowattstunden.

In die Rechnung eingeflossen ist nach Angaben Bernhardts nur die Leistung von Photovoltaikanlagen. Durch die wechselhafte Entwicklung der Anreizprogramme seien nur wenige neue solarthermische Anlagen gemeldet worden. Laut Einschätzung des Vereins hängt die Förderung von Photovoltaik stark von politischen Entwicklungen ab.

So hat sich Bad Homburg unter dem Grünen Oberbürgermeister Michael Korwisi von Rang sechs auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Im vergangenen Jahr wurden hier nur 223 Kilowattstunden Strom durch Sonne erzeugt. ( prop)

www.sonnen-kraft.de

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